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Kobo geht ins Verlagswesen
Sonstiges 28.10.2011
Sonstiges 28.10.2011

Kobo geht ins Verlagswesen Auf Amazons Spuren

Die E-Book-Plattform Kobo will Bücher jetzt auch selbst verlegen. Schon nächstes Jahr will das kanadische Unternehmen auf diese Weise mit Amazon gleichziehen.

Der Plan leuchtet ein: Wer E-Bücher verkauft, will den Zwischenschritt über die Verleger ausschalten. Kobo plant daher, im nächsten Jahr einen eigenen Verlag einzurichten und Verlagsdienste für Autoren anzubieten. Dabei will Kobo neben der redaktionellen Betreuung auch das Buchdesign übernehmen, berichtet CBCNews.

Ein solcher Schritt sei Teil des neuen Marktes, so Kobo-CEO Michael Serbinis. Sein Unternehmen folgt damit Amazons Vorbild. Der US-amerikanische Handelskonzern versucht bereits seit geraumer Zeit, sich auch als Verlagshaus zu etablieren. Im August konnte Amazon beispielsweise den Kultautor Timothy Ferriss unter Vertrag nehmen. Mit seiner Digital Text Platform bietet das Unternehmen Autoren die Möglichkeit, ihre Texte für den Amazon-E-Reader Kindle eigenständig zu veröffentlichen.

Die Konkurrenz mit Amazon sucht Kobo schon seit Längerem: Im Juli launchte Kobo einen E-Book-Shop in Deutschland. In Frankreich hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Handelskette Fnac geschlossen, um sein Download-Angebot an die Käufer zu bringen.

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