INTERNET WORLD Logo Abo
Sonstiges 01.08.2013
Sonstiges 01.08.2013

Die E-Commerce-Trends des Tages - 01.08.2013 Amazon äußert sich zu Vielretournierern

Wer bei Amazon in der Pressestelle um ein Statement bittet, hört häufig den frustrierenden Satz: "Dazu äußern wir uns nicht." Anders im Falle des Vorwurfs, Amazon würde Vielretournierern ohne Vorankündigung das Konto sperren, was vor allem für Kindle-Nutzer ausgesprochen negativ sei. Hier wollte Amazon sehr schnell klarstellen: Normale Kunden haben hier nichts zu befürchten. Außerdem in den E-Commerce-Trends: Intel experimentiert mit Multichannel der Zukunft und Discountkuechen.de erklärt, wieso seine Zukunft im Stationärgeschäft liegt.

Die E-Commerce-Trends des Tages liefern wir Ihnen gerne auch jeden Morgen um 7.30 Uhr kurz und prägnant in Ihr E-Mail-Postfach. Hier geht's zum kostenlosen Online-Abo.

- NEWS -

Amazon hat sich nun offiziell zu den Kontosperrungen für Vielretournierer geäußert. Im Statement gegenüber dem "Handelsblatt" heißt es: "Amazon.de ist eine Website für Verbraucher, also Personen, die haushaltsübliche Mengen bestellen. Dies kommunizieren wir in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie auf unseren Hilfeseiten. Maßnahmen wie eine Kontoschließung nehmen wir nur in Ausnahmefällen nach eingehender umfassender Prüfung vor, wenn eindeutig feststeht, dass bei dem betroffenen Konto kein Einkaufs- und Retourenverhalten eines Verbrauchers vorliegt." >>>Wiwo.de

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) will Online-Autohäusern wie MeinAuto.de oder Autohaus24.de in die Parade fahren, die fabrikneue Fahrzeuge zu höchsten Preisnachlässen verkaufen. Ein entsprechendes Konzept für eine markenspezifische Internet-Plattform, auf der Autokäufer dann ihr Wunschauto konfigurieren und die Preise bei Markenhändlern bundesweit vergleichen können, sollte schon im ersten Quartal vorgestellt werden. Doch die Verbandsmitglieder mauern. Auch die Hersteller hätten zwar Interesse signalisiert, doch noch keine Investitionen verbindlich zugesagt, so ZDK-Präsident Robert Rademacher gegenüber dem "manager magazin". >>>manager-magazin.de

Intel will mit seinem Intel-Future-Store zeigen, wie Internet und Offline-Handel sinnvoll verknüpft werden können. Ein Internet-gestütztes Beratungssystem unterstützt potenzielle Kunden kanalübergreifend im Entscheidungsprozess. "t3n" hat sich das Konzept angesehen. >>>t3n.de

Otto.de hat sich beim diesjährigen Internet-Award "OnlineStar 2013" vor Zalando und Bonprix als "Beste Mode- und Lifestylesite" platziert. Beste Preisvergleichssite wurde Billiger.de vor Preisvergleich.de und Guenstiger.de. Der Titel "Beste Shopping-Site" ging an Amazon.de. Auf den Plätzen folgen eBay und Tchibo. Und als "Beste Reisesite" nahm Holidaycheck.de den Preis mit nach Hause. Ab-in-den-Urlaub.de wurde Zweiter, Trivago.de Dritter. >>>Onlinestar.de

Monoqi, Fabs Herausforderer in Deutschland, will bis zum Jahresende eine Million Mitglieder zählen. Ziel der Seite ist es, kleinen Designern mehr Öffentlichkeit zu beschaffen. "Monoqi, wie es heute ist, ist der erste Schritt im Rahmen einer großen Vision. In Kürze werden spannende Entwicklungen folgen", kündigt Monoqi-Mitgründer Simon Fabich im Interview mit "Gründerszene" an. >>>Gruenderszene.de

KeenOnFashion, eine B-to-B-Handelsplattform für Mode aus dem Otto-Konzern, expandiert nach Großbritannien. Den Markteintritt erleichtern soll ein Messestand auf der Londoner Mode- und Einkaufsfachmesse "Pure". >>>Fashion United

Spreadshirt hat sich von Warner Bros. Lizenzen für Motive zu Batman Comics, The Dark Knight Rises, Superman und Justice League gesichert. Kunden können die Motive auch personalisieren und individuelle Superhelden-T-Shirts erstellen. >>>Pressemitteilung

- INTERNATIONAL -

Airbnb, Lyft, TaskRabbit, Get Around, Zaarly, Sidecar, RelayRides und Yerdle sprechen künftig mit einer Stimme. Um die Sharing Economy voranzutreiben, haben sie sich der Nonprofit-Organisation Peers angeschlossen, die Unternehmen promoten will, die Waren und Dienstleistungen teilen. >>>CNet.com

Yahoo hat sich mit Lexity ein E-Commerce-Startup einverleibt, das unter anderem den eigenen App-Store Lexity Live betreibt und mit verschiedenen Marketing-Apps Online-Händler in der Kundenakquise unterstützt. Das Angebot soll auch nach der Übernahme durch Yahoo so weiter betrieben werden - allerdings unter einer anderen Brand. >>>CNet.com

Google Play hat im vergangenen Quartal mehr App-Downloads erzielt als Konkurrent Apple. Allerdings geben die Leute dort noch immer 2,3 Mal mehr Geld aus. >>>Googlewatchblog.de

- BACKGROUND -

GfK-Konsumklima: Die gute Stimmung deutscher Verbraucher hält unvermindert an. Wie aus der aktuellen Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervorgeht, legten sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung im Juli im Vergleich zum Vormonat zu. Für August prognostiziert die GfK mit Blick auf den Gesamtindikator einen Wert von 7,0 Punkten nach 6,8 Zählern im Juli. Einen höheren Wert verzeichnete das Konsumklima zuletzt vor der Krise im September 2007 mit 7,3 Zählern. >>>Telecom Handel

Einzelhandelsumsatz: Während die Konsumenten theoretisch in Ausgabelaune sind, jammern Händler über sinkende Umsätze. Im Juni sanken die Umsätze preisbereinigt um 1,5 Prozent - nach einem Plus von 0,7 Prozent im Mai, meldet das Statistische Bundesamt. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 0,2 Prozent gerechnet. >>>Handelsblatt.com

Ladezeiten: 7,72 Sekunden dauert es aktuell im Schnitt, bis ein US-Webshop geladen ist, zeigen Messungen von Radware. Damit laden sich Webshops immer langsamer. Im Frühjahr lag der Wert noch bei 7,65 Sekunden. >>>Marketingcharts.com

- ZAHL DES TAGES -

Bis zu 2.000 US-Dollar pro Jahr könnte ein durchschnittlicher Haushalt durch 3D-Printing einsparen, errechneten Wissenschaftler an der Michigan Technological University. Hochgerechnet auf alle kommt so eine enorme Summe zusammen, die dem klassischen Handel verloren geht, wenn 3D-Printing zum Massenmarkt wird. >>>Techcrunch.com

- GEHÖRT -

"Damals waren wir im Internet Pioniere und haben drei Jahre lang hervorragend verkauft. Als dann aber immer mehr Anbieter dazu kamen und die Preise in den Keller gingen, haben wir den Spaß am Onlinegeschäft verloren."
Frank Simnowski, Gesellschafter von Discountkuechen.de, startete das Unternehmen 2001 als reinen Online-Anbieter. Jetzt sieht das Unternehmen die Zukunft im Stationärgeschäft. Zusätzlich zu den 13 eigenen Filialen sollen Franchise-Partner das stationäre Netz weiter ausbauen. Eine Rückkehr zu den Wurzeln ist nicht mehr vorgesehen. Das Internet dient inzwischen nur noch als Frequenzbringer für die Filialen. >>>Moebelkultur.de

Das könnte Sie auch interessieren