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E-Commerce-Umsätze steigen
Sonstiges 09.08.2012
Sonstiges 09.08.2012

E-Commerce-Umsätze steigen Am Onlinehandel führt kein Weg mehr vorbei

Jeden sechsten Euro erwirtschaften Deutschlands Unternehmen mittlerweile im Internet. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Eurostat-Daten. Damit gehört Deutschland zur Spitzengruppe im europäischen Onlinevergleich.

Gemeinsam mit Großbritannien und Irland liegt Deutschland damit auf Platz sechs der europaweiten Studie. An der Spitze befindet sich Tschechien mit 25 Prozent Onlineumsatz, gefolgt von Finnland (20 Prozent), Schweden und Ungarn mit jeweils 19 Prozent, sowie Norwegen auf Platz vier mit 18 Prozent.

Der Durchschnitt des europaweit im Internet erzielten Umsatzes liegt bei 14 Prozent. Im vergangenen Jahr hatten deutsche Unternehmen erst elf Prozent ihres Umsatzes über das Internet erwirtschaftet, so der Bitkom auf Basis von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. 

"Der E-Commerce hat sich als Absatzkanal fest etabliert", erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Viele geschäftliche Transaktionen laufen heute ausschließlich online ab." In Deutschland nutzt mittlerweile jedes fünfte Unternehmen ausschließlich das Internet für den Verkauf von Waren und Dienstleistungen. Damit erreicht Deutschland im EU-Vergleich den achten Rang, aber deutlich über dem Durchschnitt der Europäischen Union von 13 Prozent. 

Auch Elektronikgeräte werden immer häufiger im Internet gehandelt: Innerhalb der vergangenen fünf Jahre verdoppelte sich der Absatz. Einen regelrechten Boom erlebt darüberhinaus die Reisebuchung im Internet.

Deutlich stärker noch als für den Verkauf wird das Internet für den Einkauf von Waren oder Dienstleistungen genutzt. So erledigen gemäß Bitkom 54 Prozent aller deutschen Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern ihren Einkauf ganz oder teilweise online. Hier nimmt Deutschland verglichen mit anderen EU-Ländern den vierten Rang ein hinter Dänemark (71 Prozent), Norwegen (61 Prozent) und Österreich (59 Prozent). 

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