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Sonstiges 28.01.2011
Sonstiges 28.01.2011

Webhoster richtig auswählen Acht Fallen

Bei der Realisierung eines eigenen Internetauftritts sollte die Wahl des Hosters nicht dem Zufall überlassen werden. Der Anbieter Verio hat zusammen getragen, welche Punkte bei der Providerauswahl auf jeden Fall beachtet werden sollten, damit die eigene Homepage möglichst schnell online gehen kann und die Kosten exakt kalkulierbar sind.

Die acht größten Fallen bei der Auswahl eines Hostingangebots:

1. Keine Erfahrung des Partners

Die Kardinalfrage lautet: Ist der Internetdienstleister fit, wenn es um die Bereitstellung von Webspace oder Webhosting geht? Denn nur langjährige Expertise, aber auch Unternehmensgröße und finanzielle Stabilität stellen sicher, dass die eigenen Daten umfassend geschützt und immer verfügbar sind.

2. Versteckte Kosten und keine Preisstaffelung

Man sollte sich alle Vertragsbestandteile zur Laufzeit und zu den Preisen wie einmalige Einrichtungsgebühr oder monatliche Mietkosten genau ansehen und nach versteckten Kosten suchen. Nur so stellt man sicher, dass man eine Lösung mit eindeutig planbaren monatlichen Kosten erhält. Der Anwender sollte zudem überprüfen, ob der Webhoster eine für seine eigenen Anforderungen sinnvolle und kostenoptimierende Preisstaffelung anbietet: abhängig von der Anzahl der Webseiten, der verfügbaren Funktionalitäten wie Bildergalerien oder Blogs und der E-Mail-Accounts.

3. Aufwändige Implementierung der Website

Haben Anwender keine ausgewiesene IT-Expertise, müssen sie darauf achten, dass die eigene Website einfach einzurichten ist, das heißt auch ohne HTML- oder Programmierkenntnisse. Idealerweise kann der Anwender die eigene Internetseite direkt über einen aktuellen Internetbrowser erstellen, ohne eine Software installieren zu müssen. Dadurch ist es für ihn auch nicht erforderlich, sich um die Erneuerung von Lizenzen oder Sicherheitsupdates zu kümmern.

4. Keine Flexibilität der Lösung

Auf dem Markt gibt es viele standardisierte Lösungen, die kaum Individualisierungsmöglichkeiten bieten. Hier sollte der Anwender darauf achten, dass sich zumindest die Designvorlagen nach Belieben anpassen lassen, beispielsweise durch Ausblenden von Seitenelementen, Änderung der Hintergrundfarbe, Einfügen von Hintergrundbildern oder Veränderung der Formatierungen.

5. Abstriche beim Leistungsumfang

Eine detaillierte Analyse des konkreten Leistungsumfanges ist unverzichtbar. Einige Basisleistungen sollten dabei auf jeden Fall enthalten sein. So sollte die Lösung das Flash-Format unterstützen, damit der Anwender zum Beispiel ein animiertes Intro in seine Website integrieren kann. Auch muss die Lösung die Möglichkeit bieten, Features wie Blogs, Gästebücher, Foren oder RSS-Feeds zu integrieren.

6. Keine Erweiterbarkeit der Website

Man expandiert und erweitert sein Angebot? Dann sollte die Website mitwachsen können und die Lösung so skalierbar sein, dass sie die neuen Bedürfnisse problemlos abdecken kann. Das betrifft nicht nur die Anzahl neuer Seiten, sondern auch neue Funktionen wie etwa die Integration eines professionellen Shop-Systems.

7. Keine Zusicherung der Verfügbarkeit der Website

Zentraler Punkt jeder Internetpräsenz ist die Verfügbarkeit der Seite. Denn es ist ärgerlich und auch geschäftsschädigend, wenn der Umsatz ausbleibt. Deshalb sollte der Anwender darauf achten, dass der Anbieter entsprechende SLAs (Service Level Agreements) anbietet. In diesen muss geregelt sein, dass bei Unterschreitung bestimmter Werte - zum Beispiel eine garantierte monatliche Verfügbarkeit der Website von mindestens 99,9 Prozent - Vertragsstrafen anfallen beziehungsweise Mietzahlungen zurückerstattet werden.

8. Abstriche bei Service und Support

Gerade bei Angeboten von Massenhostern kommt das Thema Service und Support oft zu kurz. Der Anwender muss darauf achten, dass der Provider über Telefon, Fax oder E-Mail erreichbar ist und schnelle Reaktionszeiten bietet: Anfragen sollten innerhalb weniger Stunden beantwortet werden.

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