INTERNET WORLD Business Logo Abo
Einführung von SEPA
Sonstiges 28.06.2013
Sonstiges 28.06.2013

Einführung von SEPA Das ändert sich mit der Umstellung

Fast 40 Prozent der deutschen Online Shops ermöglichen ihren Kunden derzeit die Zahlung per Lastschrift. Um diese beliebte Zahlungsart auch nach dem 1. Februar 2014 anbieten zu können, müssen sie ihren Shop rechtzeitig SEPA-fähig machen. Denn dann tritt die Regelung zur Schaffung des Einheitlichen Europäischen Zahlungsverkehrsraums in Kraft. INTERNET WORLD Business zeigt, was sich dadurch verändert.

Am 1. Februar 2014 tritt die Umstellung des Zahlungsverkehrs nach den Vorgaben der Single Euro Payments Area (SEPA ) in Kraft. Damit will die Europäische Union einheitliche Regeln für den nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr schaffen. Diese Regeln gelten dann sowohl für die 27 EU-Mitgliedsstaaten als auch in Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und der Schweiz.

Wer die fristgerechte Umstellung verpasst, dem drohen Zahlungsausfälle. Im deutschen Einzelhandel kann das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) aufgrund einer SEPA-Verordnung allerdings bis zum 1. Februar 2016 genutzt werden.

Vielen Unternehmen und Vereinen in Deutschland ist "SEPA" noch nicht bekannt, wie eine Studie von Ibi Research zu Beginn des Jahres zeigte. INTERNET WORLD Business hat in einem Dossier die wichtigsten Informationen zu SEPA zusammengestellt.

Die wohl bekannteste Umstellung ist die Verwendung von IBAN (International Bank Account Number) anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl sowie BIC (Business Identifier Code). Sie werden gebraucht, um erfolgreich am SEPA-Verfahren teilzunehmen. IBAN und BIC sind entweder auf dem Kontoauszug, den Bankkarten oder bei den entsprechenden Angaben des Zahlungsdienstleisters zu finden. Hilfe bei der automatischen Umwandlung bietet unter anderem ein Portal, das die Banken eingerichtet haben. Allerdings sollte beachtet werden, dass sich nicht alle Kontodaten automatisch auf das neue Format umstellen lassen.

Eine weitere Neuerung ist die die Mandatsreferenz, die jedem Kunden zugewiesen werden muss. Diese macht das SEPA-Lastschriftmandat des Kunden, das der jetzigen Einzugsermächtigung entspricht, beim jeweiligen Händler eindeutig identifizierbar. Händler benötigen zudem eine Gläubiger-ID, die kostenlos bei der Bundesbank beantragt werden kann.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hat gemeinsam mit dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) ein Whitepaper zu den SEPA-Vorgaben für den Interaktiven Handel erstellt. Darin wird erklärt was bei den SEPA-Lastschriften zu beachten ist, außerdem bietet das Whitepaper eine Checkliste für die Umstellung auf SEPA-Verfahren.

Das könnte Sie auch interessieren