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Smart-Home-Steuerung auf dem Tablet
Sonstiges 25.08.2015
Sonstiges 25.08.2015

Lösungen im Vergleich So sicher ist das Smart Home

Shutterstock / stockcreations
Shutterstock / stockcreations

Smart-Home-Lösungen sollen den Alltag erleichtern. Allerdings birgt das vernetzte Heim auch Gefahren. Wie sicher moderne Smart-Home-Produkte wirklich sind, hat nun das Institut AV-Test ermittelt.

Smart Home im Sicherheitstest: Das vernetzte Zuhause soll Alltagsabläufe zur Steuerung von Licht, Heizung und Haushaltsgeräten automatisieren und erleichtern. Hierfür tauschen Sensoren an allen vernetzten Geräten fleißig Daten aus und senden diese an Empfangsstationen, Hersteller-Server und an das Smartphone des Nutzers. Ob dieser Datenaustausch auch mit der nötigen Sicherheit durchgeführt wird, hat nun das AV-Test-Institut in Kooperation mit dem Smart-Home-Blog Siio ermittelt.

Dabei haben die Tester insgesamt vier Smart-Home-Lösungen untersucht: mySmarthome von Hauppauge, HomePilot2 von Rademacher, Almond+ von Securifi sowie Qivicon von der Deutschen Telekom. Diese mussten sich im Test in verschiedenen sicherheitsrelevanten Kriterien beweisen.

So untersuchte AV-Test etwa, ob die Kommunikation der Smart-Home-Elemente verschlüsselt, teil-verschlüsselt oder komplett ungesichert erfolgt. Positive Ergebnisse lieferten hier die Lösungen von Securifi und der Deutschen Telekom, die auf eine vollständige Verschlüsselung setzen. Hauppauge und Rademacher verschlüsseln die übertragenen Daten hingegen nur teilweise, wodurch sich die Kommunikation von Angreifern einfacher abfangen und auslesen lässt.

Eine aktive Authentifizierung trägt ebenfalls zum Schutz des vernetzten Heims bei. Sie stellt sicher, dass nur Personen mit den notwendigen Zugriffsrechten die Steuerung der Komponenten vornehmen können. Auch hier überzeugen die Produkte von Securifi und der Deutschen Telekom. Bei den anderen Test-Kandidaten ist keine vollständige Authentifizierung gegeben.

Darüber hinaus hat AV-Test auch die Gefährdung durch externe Manipulationen überprüft. Dies umfasst die Möglichkeit, einen unberechtigten Zugriff auf Daten oder Funktionen von außen durchzuführen. Angreifer müssen demnach nicht über Schadsoftware in das interne Netzwerk eingedrungen sein, um die Kontrolle über das Smart Home zu übernehmen. Einzig mySmarthome von Hauppauge lässt Angreifern in diesem Punkt freie Hand. Alle anderen Lösungen bieten keinen Raum für Manipulationen.

Zweimal klopfen und das Licht geht an, dreimal klopfen und schon ertönt Musik - wie einfach das Smart Home sein kann, zeigt die neue Knocki-Fernbedienung.

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