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Die größten Spam-Multiplikatoren
Sonstiges 22.07.2013
Sonstiges 22.07.2013

Spamreport für das zweite Quartal 2013 Die größten Spam-Multiplikatoren

Aus welchen Ländern kommen die meisten Spam-Mails? Das hat der aktuelle Sophos-Spamreport ermittelt. Die Rangliste wird von den USA angeführt, gefolgt von Weißrussland. Deutschland konnte sich im Vergleich zum vorangegangen Quartal leicht verbessern.

Die USA (13,8 Prozent) und Weißrussland (11,7 Prozent) sind die beiden Länder, aus denen mit Abstand die meisten Spam-Mails verschickt werden. Das geht aus dem Spam-Report für das zweite Quartal 2013 hervor, den das IT-Sicherheits-Unternehmen Sophos erhoben an. Auf Platz zwölf der "Dirty-Dozen"-Rangliste steht Deutschland, das im Vergleich zum ersten Quartal (Platz acht) vier Plätze weiter hinten rangiert, sich also verbessern konnte. Der prozentuale Anteil am weltweiten Spam-Versand sank hierzulande demnach von 2,8 auf 2,5 Prozent. Neu in die Liste haben es die Ukraine, Kasachstan und Argentinien geschafft, während Frankreich, Peru und Südkorea nun nicht mehr vertreten sind.

Bricht man die Rangliste hingegen auf einen Spam-pro-Kopf-Vergleich herunter, stehen allerdings auch andere Länder wie Luxemburg oder Singapur weit vorne. Dabei müsse man allerdings beachten, dass Spam-verbreitende Rechner nicht mit den Verursachern der Werbeflut gleichgesetzt werden dürfen, so die Studienautoren. Denn Spam werde meistens indirekt versendet, etwa über Phishing Mails oder Identitätsklau.

Spam kann auch für Unternehmen immer wieder zum Problem werden. Auf Instagram etwa legten Obstdiät-Beiträge das Fotonetzwerk fast lahm und verursachten Login-Probleme.