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Erweiterungen für Google Chrome
Sonstiges 21.08.2017
Sonstiges 21.08.2017

Browser Add-ons 5 nützliche Erweiterungen für Google Chrome

shutterstock.com/Miss Ty
shutterstock.com/Miss Ty

Der Webbrowser Chrome von Google lässt sich mit Add-ons aufpeppen. Wir zeigen fünf der praktischsten Erweiterungen für den Büroalltag.

Chrome von Google wird immer mehr zum Standard-Browser. Allen Privacy-Bedenken zum Trotz liegt der Marktanteil unter Desktop-Nutzern weltweit derzeit bei 59,57 Prozent, gefolgt vom Internet Explorer mit rund 16,5 Prozent und Firefox mit 12,32 Prozent (Stand Juli 2017).

Speedtest zeigt die Geschwindigkeit der Internet-Leitung.

Das Add-On Speedtest zeigt, wie schnell die Leitung ist.

Ist Chrome an sich schon stabil, schnell und auf mehreren Plattformen anwendbar, lässt sich der Funktionsumfang des Surfbretts mit diversen Zusatzprogrammen erweitern. Mit diesen wird die Internet-Surftour noch angenehmer oder effizienter. Wir stellen fünf praktische Erweiterungen vor.

Wie schnell bin ich?

Ist das Web auch schon schneller gewesen? Um zu erfahren, ob es überhaupt klemmt, ist die Erweiterung Speedtest von Ookla ganz nützlich. Das Tool misst die aktuelle Ping-, Download- und Upload-Geschwindigkeit. Das ist unter anderem hilfreich, um herauszufinden, ob gerade ein guter Moment ist, Urlaubsfotos hochzuladen oder ein Software-Update durchzuführen. Daneben misst Speedtest, wie schnell einzelne Webseiten geladen werden. Das ist praktisch, um beispielsweise den eigenen Auftritt mit anderen zu vergleichen.

Wer sich anmeldet, kann zudem seine Speedtest-Ergebnisse speichern und so die zeitliche Entwicklung nachverfolgen.

Leseansicht für Chrome

Nutzer von Firefox, Edge und Safari kennen das: Webseiten lassen sich auch in einem schlichten Lesemodus anzeigen. Für Chrome gibt es hier die Erweiterung Mercury Reader. Wer sich also auf einer Webseite nur auf den Text konzentrieren möchte, klickt auf das entsprechende Icon, das nach der Installation des Add-ons in der Menüleiste des Browsers erscheint.

Leseansicht unter Chrome dank Mercury Reader

Die Leseansicht blendet unwichtige Elemente aus. So kann der Nutzer sich besser auf den Text konzentrieren



Mit dem Mercury Reader erhalten Surfer auch Einstellungsmöglichkeiten. So lässt sich Größe und Art der Buchstaben verändern. Zudem bietet die Leseerweiterung einen Nachtmodus, bei dem der Hintergrund schwarz und der Text weiß dargestellt wird.

Eine hilfreiche Funktion gibt es schließlich für Nutzer des E-Readers Kindle von Amazon. Von Mercury Reader formatierte Webseiten lassen sich direkt per E-Mail an das Gerät senden und dort in Ruhe lesen.

Ordnung in das Tab-Chaos, To-do-Listen und bessere Strutkur

Wer kennt das nicht: Nach einer ergiebigen Surftour sind zahlreiche Tabs geöffnet. Schnell verliert man da die Übersicht über die offenen Webseiten. Zudem können so viele aktive Internetauftritte das Browsen verlangsamen, da der Hauptspeicher des PC unnötig gefüllt wird.

OneTab bringt Ordnung in das Tab-Chaos

Mit OneTab werden alle geöffneten Tabs in einer HTML-Liste zusammengefasst.



Die Lösung ist das Add-on OneTab. Ist die Erweiterung installiert, genügt ein Klick auf das entsprechende Icon. Schon werden sämtliche Browserreiter geschlossen und alle gerade zuvor noch geöffneten Tabs erscheinen als Linkliste. Durch einen weiteren Klick auf den entsprechenden Link lassen sich die Tabs wiederherstellen, als Sammlung (Webseiten-URL und QR-Code für mobile Plattformen) verschicken oder schlicht und ergreifend löschen.

To-do-Listen ohne Ende

Todoist bündelt verschiedene To-do-Listen

Mit Todoist lassen sich Aufgabenlisten nebeneinander verwalten.

Was wäre der Arbeitsalltag ohne Aufgaben-Listen? Mittlerweile gibt es zahlreiche Tools und Webseiten, mit denen die Verwaltung solcher To-do-Listen erleichtert wird. Zu den bekanntesten gehören Todoist, Any.do und Wunderlist. Sie alle haben auch Erweiterungen für Chrome entwickelt, die vergleichbar funktionieren: Sie bieten nur die wichtigsten, am häufigsten gebrauchten Funktionen der jeweiligen Applikationen.

Verbesserte Struktur

Der Alltag des modernen Menschen ist geprägt von Ablenkungen. Hier meldet sich das Mail-Programm, da hat jemand einen Twitter-Post retweetet, dort will ein Facebook-Freund zu einem Event einladen. Um solche ständigen Störungen zu unterbinden und sich konzentriert einer Aufgabe zu widmen, wurde bereits im vergangenen Jahrtausend die Pomodoro-Methode entwickelt. Diese schlägt vor, Struktur in den Alltag zu bringen, indem man einen Timer auf 25 Minuten stellt und während dieser Zeit, nichts anderes macht, als das, was man sich vorgenommen hat. Nach den 25 Minuten konzentrierten Arbeitens wird einem dann eine fünfminütige Pause gegönnt.

Strickt Workflow mahnt zur Arbeit

Mit Strickt Workflow kann sich der Nutzer selbst dazu ermahnen, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren, statt etwa auf Social-Media-Plattformen herumzusurfen.

Genau diesen Ansatz hat die Chrome-Erweiterung Strict Workflow für die Surftour mit dem Google-Browser umgesetzt. Einmal installiert erscheint eine kleine Tomate in der Menüleiste. Klickt man darauf, beginnt eine Web-basierte Eieruhr zu laufen. Während 25 Minuten lässt verhindert das Add-on den Zugriff auf Webseiten mit Zeittotschlagpotenzial wie Facebook, Twitter oder YouTtube. Die Liste der gesperrten Seiten lässt sich in den Optionen genau so individuell anpassen, wie den Zeitintervall für den Timer.

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