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Sonstiges 07.04.2017
Sonstiges 07.04.2017

Finanzierungsrunde Uber-Konkurrent: Lyft erhält 500 Millionen US-Dollar

Shutterstock.com/Melpomene
Shutterstock.com/Melpomene

Lyft, der Mitbewerber von Uber, hat sich in seiner aktuellen Finanzierungsrunde 500 Millionen US-Dollar geschnappt. Damit steigt die Bewertung des Fahrdienstvermittlers auf 7,5 Milliarden US-Dollar.

Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde sammelte das US-Unternehmen 500 Millionen US-Dollar (470 Millionen Euro) ein, wie aus Angaben des Start-up-Portals Equidate vom Donnerstag hervorgeht. Die Gesamtbewertung der 2012 gegründeten Firma aus San Francisco sei damit im Vergleich zur vergangenen Kapitalerhöhung im Dezember 2015 von 5,5 auf 7,5 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Im Vergleich zum großen Rivalen Uber, der zuletzt auf fast 70 Milliarden US-Dollar taxiert worden sein soll, bleibt Lyft damit weit abgeschlagen. Der Dienst beschränkt sich aber bisher auch auf die USA, während Uber weltweit expandiert.

Geldgeber von Lyft

Lyft hat zugleich einflussreiche Großinvestoren wie den New Yorker Hedgefonds-Manager Carl Icahn, den US-Vermögensverwalter Fortress Investment oder den chinesischen Fahrdienstriesen Didi Chuxing hinter sich. Zu den früheren Geldgebern des Unternehmens zählen etwa der größte US-Autobauer General Motors oder Chinas Onlinehandels-Gigant Alibaba.

Zuletzt versuchte Lyft sich als eine Art freundlicher Gegenentwurf zu Uber zu vermarkten und so von Negativschlagzeilen des Konkurrenten zu profitieren, der wegen Sexismus-Vorwürfen und seiner aggressiven Unternehmenskultur in die Kritik geraten war.

Runde läuft noch

Die Lyft Finanzierungsrunde laufe weiter und könne noch 600 Millionen US-Dollar erreichen, schrieb die "Financial Times". Nach Informationen der Zeitung machte die Firma im vergangenen Jahr einen Verlust von 606 Millionen US-Dollar bei 708 Millionen US-Dollar Umsatz. Der Plan für dieses Jahr sei, das Minus zu reduzieren und 2018 profitabel zu werden.

Lyft ist aktuell in mehr als 300 US-Städten aktiv. Uber mit seiner globalen Expansion verbrennt laut Medienberichten mehrere Milliarden US-Dollar pro Jahr. Insbesondere China hatte sich als besonders verlustreicher Markt herausgestellt und Uber ging dort am Ende mit dem lokalen Rivalen Didi zusammen.

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