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Geldscheine verschiedener Nationen werden in die Höhe gehalten
Sonstiges 16.12.2014
Sonstiges 16.12.2014

Neue Finanzierungsrunde Adyen sammelt 250 Millionen US-Dollar ein

Shutterstock.com/Miriam Doerr
Shutterstock.com/Miriam Doerr

Frisches Kapital für den Multichannel-Zahlungsanbieter: In einer Finanzierungsrunde kassiert Adyen mit Hauptsitz im niederländischen Amsterdam eine Viertel Milliarde US-Dollar von mehreren Investoren.

Am meisten Geld bringt die amerikanische Beteiligungsgesellschaft General Atlantic ein, dazu öffnen Index Ventures, Temasek und Felicis Ventures ihre Schatullen: Insgesamt 250 Millionen US-Dollar erhält Adyen in einer aktuellen Finanzierungsrunde. Der Multichannel-Zahlungsanbieter mit Hauptsitz in Amsterdam, der in Deutschland auch ein Büro in Berlin unterhält, ermöglicht Online-, Mobile- und In-Store-Zahlungen.

Weltweit arbeitet Adyen mit mehr als 3500 Händler zusammen, darunter nach eigenen Aussagen vier der fünf größten Internetkonzerne in den USA: Für Facebook etwa wickelt das niederländische Unternehmen in 137 Ländern Transaktionen in den Bereichen Gaming und Anzeigenschaltung ab, Spotify kooperiert mit dem Dienstleister bei Abo-Verkäufen und Airbnb arbeitet bei der Abwicklung lokaler Zahlungsmethoden mit Adyen zusammen.

Mit dem frischen Kapital will Adyen vor allem die internationale Expansion vorantreiben, insbesondere in Nordamerika und dem asiatisch-pazifischen Raum. Außerdem sollen neue Produkte entwickelt werden, die es Kunden erlauben, von der rasanten Entwicklung des Omnichannel-Marktes zu profitieren.

"Adyen steht an der Spitze eines sich rasant wandelnden globalen Zahlungsmarktes mit enormem Wachstumspotenzial", meint Jonathan Korngold, Managing Director und Global Head of General Atlantic's Financial Services Sector. "Neben exponentiellem Wachstum im E-Commerce, sehen wir außerdem eine deutlich gestiegene Kundennachfrage nach In-Store- und Online-Shopping."

Während der niederländische Anbieter seine Expansion vorantreibt, haben hierzulande Paymorrow und Barzahlen.de eine Kooperation abgeschlossen. Sie wollen es Kunden künftig ermöglichen, ihre Online-Einkäufe anschließend im stationären Geschäft bar zu bezahlen.

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