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Domainpreise ziehen an Foto: fotolia.com/tasssd
Sonstiges 02.11.2010
Sonstiges 02.11.2010

Domainpreise ziehen an Knapp 140.000 Euro für teuerste .de-Domain

Das Domainmarkt-Barometer für das dritte Quartal verzeichnet steigende Preise für Domains. Nach wie vor bleibt die Top-Level-Domain .com die meistverkaufte Domäne. Unter den Länderdomains wurde die deutsche .de am häufigsten gehandelt.

Die Domäne .com hält 74 Prozent aller verkauften generischen Top-Level-Domains, gefolgt von .net (elf Prozent) und .org (acht Prozent). Der durchschnittlich erzielte Preis dieser TLD lag bei 1.967 Euro - im Vorquartal waren es noch 1.878 Euro gewesen. Das gibt Sedo in seinem aktuellen Domainmarkt-Barometer bekannt. Insgesamt 10.085 Domains wurden über Sedo verkauft. Dabei stieg der Durchschnittspreis um sechs Prozent von 1.506 Euro auf 1.593 Euro.

Im dritten Quartal 2010 wurden am meisten .de Domains verkauft, knapp dahinter folgen .co.uk und .eu. Die Endung .de hat dabei 52 Prozent Anteil am Gesamtverkauf, .co.uk hält 14 Prozent, .eu 13 Prozent."Der Domainhandel hält sich auf hohem Niveau, während die Preise teils kräftig steigen", sagt Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin von Sedo. Der Wert produkt- und servicerelevanter Domainnamen wird nämlich von immer mehr Unternehmen erkannt - entsprechend steigen die Nachfrage und die Preise."

Die teuerste über Sedo verkaufte, veröffentlichte Domain war Jerusalem.com (510.000 US-Dollar), teuerste Domain mit Endung .de war Sec.de (136.850 Euro). Ende Oktober 2010 wechselte die begehrte Domain sex.com für rund 9,6 Millionen Euro den Besitzer.

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