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Wikileaks-Sympathisant nach Hackerangriff verhaftet Foto: Pixelio.de/S. Hofschlaeger
Sonstiges 10.12.2010
Sonstiges 10.12.2010

WikiLeaks-Sympathisant nach Hackerangriff verhaftet In den Niederlanden klickten die Handschellen

Die Polizei hat in den Niederlanden einen 16-Jährigen festgenommen, der an den Hackerangriffen durch WikiLeaks-Anhänger auf die Webseiten von Visa und Mastercard beteiligt gewesen sein soll.

Nach Angaben der Behörden, hat der Jugendliche seine Beteiligung an den Cyberangriffen bereits gestanden. Er wird zudem verdächtigt, Mitglied einer größeren Hacker-Vereinigung zu sein, berichtet Spiegel Online. Bei der Festnahme wurden auch Computer und Daten beschlagnahmt.

Zu den DDOS-Angriffen auf die Webseiten von Visa und Mastercard vor wenigen Tagen hatte eine Hackergruppe aufgerufen, die sich selbst "Anonymous" nennt. Der Twitter-Account, den die WikiLeaks-Anhänger dafür verwendeten, wurde inzwischen von Twitter gelöscht. Die Kreditkartenunternehmen waren ins Visier der Hacker geraten, weil sie den Zahlungsverkehr auf den WikiKeaks-Konten eingefroren hatten. Ebenfalls Opfer der Cyberattacken wurde Paypal. Der Zahlungsdienstleister hatte das Konto von Wikileaks gesperrt. Das Geld auf Wikileaks Paypal-Konto wurde inzwischen freigegeben. Der Account bleibt aber auch weiterhin gesperrt.

Bei Amazon Großbritannien werden inzwischen 5.000 US-Geheimdepeschen als E-Book angeboten. Das Bemerkenswerte daran:  Amazon hatte am 2. Dezember 2010 als erster Geschäftspartner von WikiLeaks dem politischen Druck nachgegeben und das Portal von seinen Servern verbannt.

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