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Online Marketing
Sonstiges 22.10.2019
Sonstiges 22.10.2019

"Dynamic Creative Optimization" 4 Tipps für datengesteuerte Werbekampagnen

shutterstock.com/Rafal Olechowski
shutterstock.com/Rafal Olechowski

Mithilfe von "Dynamic Creative Optimization" können je nach Zielgruppe individuelle Werbemittel erstellt und dann programmatisch ausgespielt werden.

Bei "Dynamic Creative Optimization" (DCO) werden Daten mit Kreation verknüpft. So können relevante und individuelle Werbemittel programmatisch an die jeweilige Ziel­gruppe ausgeliefert werden. Welche Schritte dafür erforderlich sind, weiß Ludivine Vitet, Managing Partner beim Werbeechnologie-Anbieter Adventori:

1. Daten- und Informationssilos ­aufbrechen

Mit DCO setzen Marketer auf ein Werbemittel, das unter anderem auf ­einem smarten Zusammenspiel von Daten, Technik, Kreation und Marketing ­beruht. Es ist daher essenziell, dass alle Experten der entsprechenden Fachgebiete an einem Tisch sitzen.

2. Den technischen Status quo analysieren

Der zweite Schritt ist eine Bestandsaufnahme. Wie gut greifen Infrastruktur und Systeme ineinander? Kennen Marketer deren Stärken, Schwächen und Besonderheiten im Detail?

Zu klären sind zudem folgende Fragen: Wem gehören welche Daten? Wie werden personenbezogene Informationen ­gespeichert, verarbeitet und genutzt? Wie steht es mit "Compliance"?

3. Kontinuierlich optimieren

Unternehmen sollten zunächst das Szenario festlegen, indem sie konkret bestimmen, wie Werbemittel unter welchen Bedingungen aussehen müssen und welche Daten einbezogen werden. Ziel ist es, möglichst viele Kam­pagnenschritte zu automatisieren.

Anschließend folgt: Messen und Lernen. Nach vorher festgelegten Kriterien und mit statistischen Methoden werden die Verlierer identifiziert, die bei der Optimierung sukzessive eliminiert werden.

4. Eigene Daten priorisieren

Die eigenen Daten sollten immer Priorität haben. Sie sind der wichtigste Treibstoff von Dynamic Creative Optimization. Dabei sollten sich Unternehmen - wenn möglich - auf First-Party-Daten konzentrieren. Denn über diese Daten üben Unternehmen die volle Kontrolle aus und sie kennen sie am besten.

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