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Deckblatt der Studie Digital Analytics Trends
Sonstiges 15.04.2015
Sonstiges 15.04.2015

Online-Studie Die Digital Analytics Trends 2015

Trakken (Omnicom Media Group Germany)
Trakken (Omnicom Media Group Germany)

Im Internetzeitalter wird die Nutzung von Daten für den Firmenerfolg immer wichtiger. Welchen Stellenwert hat Digital Analytics in Unternehmen und welche Ziele verfolgen sie dabei?

Immer mehr Firmen entfernen sich von einem reinen Zahlen-Reporting und konzentrieren sich auf die Potenziale von Digital Analytics. Die neue Studie "Digital Analytics Trends 2015" von der Omnicom-Agentur Trakken hat die wichtigsten Digital Analytics Trends in Unternehmen erhoben.

38 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass eines der Hauptziele die Umsatz- und Conversion-Rate-Steigerung ist. Weiterhin hat das KPI-Reporting bei 35 Prozent der Teilnehmer einen hohen Stellenwert. Die neuen Analyse-Tools bieten heutzutage außerdem tiefergehende Auswertungen zur Erkenntnisgewinnung, das gaben 28 Prozent der Befragten an. Zum einen kann durch sie das Clustering von User-Gruppen vereinfacht werden und zum anderen die komplette Customer Journey analysiert werden.

Statistik zum Thema Digital Analytics
Trakken (Omnicom Media Group Germany)

TV- und Video-Tracking halten die Befragten hingegen noch nicht für relevant. Nur fünf beziehungsweise sechs Prozent sehen diese Themen als wichtige Trends. Im Fokus stehen vor allem Themen wie das Tag-Management mit 25 Prozent und die Customer Journey mit 33 Prozent.

"Die Digital Analytics Trends 2015 Studie macht deutlich, dass in vielen Unternehmen das spezifische Know-how und die damit verbundene Umsetzung der Daten in Handlungsaktionen die größte Herausforderung ist", erklärt Timo Aden, Geschäftsführer von Trakken. In vielen Unternehmen stellt sich die Frage, wer für diesen Bereich geeignet ist. Die Entscheidung fiel hier klar auf den Markting-Bereich mit 49 Prozent. 21 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie ihre Analyse-Abteilung mit dieser Aufgabe betrauen, dicht gefolgt vom C-Level-Management mit 20 Prozent.

Kein Fokus auf tiefgründige Analysen

Die Konzentration auf tiefergehende digitale Analysen scheint allerdings bei vielen Unternehmen noch nicht stattgefunden zu haben. Die meisten halten eine eigene Webanalyse-Abteilung, die als Schnittstelle zwischen IT und Marketing fungieren kann, nicht für notwendig. 46 Prozent der Unternehmen würden nur zehn Prozent ihres Werbebudgets in digitale Analysen investieren.

Für 2015 setzen die meisten der befragten Unternehmen auf Website-Tracking, Customer Journey und Report Automatisierung- und Distribution. Im Kommen ist aber auch das Thema Mobile Tracking. Für die repräsentative Online-Studie wurden 100 überwiegend webbasierte Unternehmen befragt. Von diesen Unternehmen haben 43 Prozent mehr als 100 Mitarbeiter, das Brachensprecktrum ersteckt sich über sämtliche Bereiche. Vorreiter bei digitalen Analysen sind Branchen aus dem E-Commerce-Bereich.

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