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Karibikreise
Sonstiges
06.04.2020
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06.04.2020

Marketing in Corona-Zeiten Reisebüro Schiffs-Feeling: "Google hat uns nur wenig gebracht"

shutterstock.com/Romolo Tavani
shutterstock.com/Romolo Tavani

Die Reisebranche hat die Corona-Krise mit am heftigsten getroffen. Aktuell steht alles still. Zeit, sich neben den Umbuchungen auch einer zukünftigen Strategie zu widmen. Wir haben mit Schiffs-Feeling gesprochen, wie das Online-Reisebüro in der Krise agiert.

Von Yvonne Göpfert

Schiffs-Feeling.de ist eines der wenigen Reisebüros, die schon immer auf die Digitalisierung gesetzt haben und trotzdem nicht auf den persönlichen Service per Telefon verzichten. Entsprechend zukunftsfähig ist Schiffs-Feeling.de aufgestellt. Aktuelle Baustellen sind neben der Corona-Krise das Thema Content Management und der Ausbau der Video-Sichtbarkeit im Netz. Wir haben mit Anton Weiland, einem der Gründer von Schiffs-Feeling.de gesprochen, wie das Reisebüro mit der Krise umgeht.

Wie habt Sie denn bislang ihre Produkte bei Schiffsfeeling.de, also Kreuzfahrten, beworben? Und was hat sich durch die Corona-Krise geändert?

Anton Weiland: Im Moment ist natürlich das Thema Umbuchungen und Stornierungen das Hauptthema. Aktuell versuchen wir, für die gebuchten Reisen, die abgesagt wurden, Alternativen zu finden. Der Kreuzfahrtmarkt ist ja langfristig buchbar und wir können heute schon Reisen für 2022 buchen. Das heißt, wenn die Leute dieses Jahr keine Möglichkeit mehr haben, Urlaub zu nehmen und die Reise anzutreten, lässt sich die Umbuchung auch für 2021 oder teilweise sogar bis 2022 realisieren. Und derzeit bieten einige Reedereien auch für zukünftige Reisen sehr kulante Stornobedingungen. Das heißt, dass Kunden etwa auf kürzere kostenfreie Stornozeiten, Bordguthaben oder auch interessante Preisreduzierungen zurückgreifen können. Die Reedereien zeigen sich derzeit sehr flexibel, um die Kunden zu halten. Unsere Hauptaufgabe aktuell ist es also erst einmal, die Buchungssituation zu beruhigen und Reisen kundenorientiert umzubuchen.

 

Wie sah die Kundenkommunikation vor der Krise aus? Wurde viel auf Facebook geworben? 

Weiland: Schon immer, auch vor Corona, haben wir gesagt: Wir machen keine Printwerbung, weil wir dort die Ergebnisse nicht messen können. Uns ist wichtig, dass wir Werbeformen haben, deren Erfolg wir mit Hilfe von Auswertungen nachvollziehen können. Und auswerten kann ich ja nur, wenn ich interaktive Möglichkeiten habe. Daher kommen für uns eigentlich nur Google Ads und Social-Media-Kanäle in Frage.

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