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Sonstiges 02.02.2020
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Performance-Optimierung Tipps: So lädt der Online Shop schneller

shutterstock.com/Mr Mrs Marcha
shutterstock.com/Mr Mrs Marcha

Es gibt einige Hebel, mit denen die Ladezeit des Online Shops beschleunigt werden kann. Christoph Batik von der Best IT E-Commerce Solutions Group hat Tipps für die Performance-Optimierung.

Performance-Optimierung zahlt sich immer aus, weiß Christoph Batik, Chief Sales Officer bei der Agentur Best IT E-Commerce Solutions Group.

Hier zählt er auf, an welchen Stellschrauben Online Shops drehen können:

  • Grundsätzlich lässt sich mit mehr Server-Leistung mehr Performance rausholen, allerdings bekämpft man damit nur die Ursache, behoben wird sie nicht. Mehr Server-Leistung hilft bei viel Traffic und ist dort auch notwendig. Die Performance kann jedoch auch bei wenigen Zugriffen und vielen Server-Ressourcen immer noch sehr schlecht sein. Das Problem ist in der Regel eine schlechte Programmierung beziehungsweise, dass Maßnahmen zur Performance-Optimierung während der Entwicklung nicht berücksichtigt wurden.
  • Bilder optimieren: Ein häufiges Problem mit großem Einfluss sind zu große Bilder, zum Beispiel Produktbilder oder Banner, die mit voller Auflösung in das Shopsystem übermittelt werden. Das lässt sich jedoch einfach beheben und hat eine große Auswirkung auf die Performance.
  • Zwischenspeicher: Jedes Shopsystem bringt sogenannte Caching-Mechanismen mit. Die Aktivierung des Caches bringt erhebliche Verbesserung bei den Ladezeiten. 
  • "Gefühlte Performance": Schlechte Ladezeiten haben massive Auswirkung auf die Conversion-Rate. Deswegen ist die subjektiv wahrgenommene Ladezeit ("gefühlte Performance") von großer Bedeutung, vor allem im mobilen Kontext. Es geht also nicht um die gesamte Ladezeit einer Seite, sondern darum, wann der User welche Inhalte sieht und wie schnell diese geladen werden.
  • Herausforderung für die Programmierung: Wichtig ist in diesem Zusammenhang das "Above the fold". Gemeint sind die Inhalte, die man zuerst sieht beziehungsweise das jeweilige Display von seiner Größe her anzeigen kann (die Inhalte darunter können danach geladen werden). Dies stellt jedoch eine Herausforderung in der Programmierung im Zusammenspiel mit den jeweiligen Shopsystemen dar. Deswegen wird dieser Punkt häufig ignoriert.
  • Die Kür: Aufgrund des automatisch analysierten Benutzerverhaltens werden vorausschauend die Inhalte vorgeladen, die der User anklicken wird. Dazu ist künstlliche Intelligenz in Bezug auf die Optimierung der Ladezeiten nötig. Die Inhalte sind somit nach dem Klick sofort geladen.
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