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Eingang des Gebäudes von Axel Springer
Sonstiges 24.10.2017
Sonstiges 24.10.2017

Nachbarschafts-Portal Axel Springer investiert in Nextdoor

Axel Springer
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Der Medienkonzern Axel Springer hat sich an einer Finanzierungsrunde des Nachbarschafts-Portals Nextdoor beteiligt. Damit investiert der Konzern weiter in digitale Produkte.

Der Medienkonzern Axel Springer steckt weiter Geld in digitale Produkte. Nun hat sich der Konzern an einer Finanzierungsrunde des Nachbarschafts-Portals Nextdoor beteiligt, berichtet das Manager Magazin. Wie hoch das Investment ausgefallen ist, ist bisher nicht bekannt.

Bei Nextdoor handelt es sich um ein kostenloses, privates soziales Netzwerk, in dem sich Nachbarn vernetzen und austauschen können. Seit Juni dieses Jahres ist das Portal auch für deutsche User verfügbar. In einer zuvor gestarteten Testphase waren bereits mehr als 200 Nachbarschaftsnetzwerke auf Nextdoor in ganz Deutschland gestartet. Allerdings gibt es in Deutschland bereits mit Nebenan.de einen etablierten Anbieter, der mit Burda auch einen starken Investor an seiner Seite hat.

Internationales Wachstum von Nextdoor

Sein internationales Wachstum begann das amerikanische Netzwerk 2016 in den Niederlanden und Großbritannien. In beiden Ländern wurde Nextdoor eigenen Angaben zufolge positiv aufgenommen: 40 Prozent aller britischen und 45 Prozent aller niederländischen Nachbarschaften nutzen Nextdoor. Weltweit soll es mehr als 160.000 Nachbarschaften geben, die das Netzwerk in Anspruch nehmen.

In der Vergangenheit hat das Unternehmen insgesamt 200 Millionen US-Dollar an Finanzierungen von führenden Venture-Capital-Unternehmen eingesammelt. Mit der neuen Finanzierungsrunde kommt nun mindestens ein weiterer Investor mit Axel Springer hinzu.

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