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Windows Phone legt deutlich zu
Sonstiges 07.11.2013
Sonstiges 07.11.2013

Microsoft macht Apple Konkurrenz Windows Phone legt deutlich zu

Microsoft kann den Marktanteil seines mobilen Betriebssystems Windows Phone im dritten Quartal in vielen Ländern deutlich steigern - und wird dort zum Konkurrenten für Apple. In Italien hat Microsoft Apple sogar abgehängt. 

Microsoft holt bei den mobilen Betriebssystemen auf: Nach einer aktuellen Untersuchung von Kantar Worldpanel konnte Windows Phone in den fünf wichtigsten Märkten Europas im dritten Quartal seinen Marktanteil im Jahresvergleich auf insgesamt 9,8 Prozent verdoppeln.

In Italien eroberte Microsoft mit einem Anteil von 13,7 Prozent sogar den zweiten Platz von , in Frankreich und Großbritannien stieg der Marktanteil erstmals über 10 Prozent. Auf dem deutschen Markt stieg der Anteil von 2,5 auf 8,5 Prozent. Sorgen dürften den Microsoft-Managern aber weiter der US-Markt und China machen, wo Windows Phone gemäß der Untersuchung auf weniger als fünf Prozent kommt.

Weltweiter Marktführer ist weiter Android, auch wenn die Anteile im dritten Quartal in manchen Ländern stagnierten. Den höchsten Marktanteil konnte das Google-Betriebssystem in den untersuchten Ländern mit 90 Prozent in Spanien und 81,1 Prozent in China erreichen, am geringsten war die Dominanz in Australien mit 55,3 Prozent und den USA mit 57,3 Prozent. In Deutschland erreichte Android wie im Vorjahreszeitraum einen Anteil von rund 78 Prozent.

Apple musste dagegen in Erwartung der neuen iPhone-Modelle Einbußen hinnehmen: Besonders dramatisch war der Einbruch in China, wo der Marktanteil von 20,2 auf 13,8 Prozent fiel. Auch in Spanien und den wichtigsten Märkten Lateinamerikas ist Apple mit 4,8 beziehungsweise 6,6 Prozent Marktanteil sehr schwach. In Deutschland fiel der Apple-Anteil im Jahresvergleich von 12,2 auf 10,7 Prozent. Top-Markt bleibt die Heimat USA, wo Apple auf 35,9 Prozent Anteil kommt.

Blackberry spielt trotz neuer Modelle praktisch keine Rolle mehr und ist mit 5,1 Prozent Marktanteil lediglich in Lateinamerika noch erfolgreich - allerdings ging der Anteil auch dort binnen Jahresfrist um 9,2 Prozent zurück.

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