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Sonstiges 28.03.2013
Sonstiges 28.03.2013

Neue Details zu Apples iTV Ultra-HD-Fernseher mit Sprachsteuerung

Noch ist die Fernbedienung Pflicht

Noch ist die Fernbedienung Pflicht

Um die Jahreswende soll es soweit sein: Dann will Apple mit dem iTV auch die Fernsehlandschaft erobern. Neben dem Erscheinungsdatum wurden jetzt technische Details bekannt: So soll das Gerät Ultra HD bieten und sich mit Sprache und Bewegungen steuern lassen.

Alle Apple-Fans, denen iPhones, iPads oder Mac-Books nicht genug sind, müssen sich nur noch bis Ende dieses oder Anfang kommenden Jahres gedulden. Denn dann soll der lang ersehnte iTV auf den Markt kommen - das hat das taiwanische Branchenmagazin Digitimes aus Apples Zuliefererkreisen erfahren.

Neben dem mutmaßlichen Erscheinungstermin wurden aber auch noch weitere Details offenbart: Das High-End-Gerät soll über 4K, also Ultra-HD (Ultra High Definition Television ) verfügen, was konkret heißt: die horizontale Auflösung beträgt rund 4.000 Pixel. Das Display soll vom Hersteller LG stammen.

Neben der Hoch-Auflösung soll ein weiteres Highlight die Sprach- und Bewegungssteuerung sein. Damit lässt sich der iTV nicht mehr nur manuell, sondern auch via Spracherkennung à la Siri und Gesten bedienen. Fast schon langweilig erscheinen daneben weitere Features wie Internetzugang, Facetime-Videokonferenzen und die iSight-Kamera - eine Webcam, ebenfalls aus dem Hause Apple.

Zu Problemen könnten noch die anhaltenden Diskussionen zwischen Apple und Foxconn Electronics führen. Aktuell gibt es noch Unstimmigkeiten in Bezug auf die Bedingungen für die Massenproduktion des iTV sowie der Kapazitätsgrenze der Großaufträge. Angeblich will Apple dazu verantwortungsvollere Lieferanten für seinen Fernseher.

Dass sich ein Produktionsauftrag solcher Größe für Foxconn lohnen dürfte, steht außer Frage. Der taiwanesische Apple-Zulieferer erwirtschaftete bereits im vergangenen Jahr mit der Fertigung von iPhones und iPads einen Gewinn von 94,8 Milliarden Taiwan-Dollar (2,4 Milliarden Euro), was einem Zuwachs von rund 16 Prozent entspricht. Der Umsatz ist um 13 Prozent auf einen Rekordwert von 3,9 Billionen Taiwan Dollar (101,3 Milliarden Euro) gewachsen.

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