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Sonstiges 08.04.2013
Sonstiges 08.04.2013

Vorwurf gegen US-Firmen wegen Abwerbe-Absprachen Richterin weist Sammelklage ab

Ärger im Silicon Valley: Eine US-Richterin hat eine Sammelklage gegen Google, Apple und fünf andere Unternehmen wegen Abwerbe-Absprachen vorerst abgewiesen.

US-Richterin Lucy Koh hat eine Sammelklage gegen Unternehmen wie Apple und Google abgewiesen, wie Reuters.com berichtet. Die Kläger werfen den in Kalifornien ansässigen Firmen vor, ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Abwerbe-Absprachen zu verschlechtern. Allerdings ließ Richterin die Tür für eine Gruppenklage zu einem späteren Zeitpunkt offen.

Zu den beschuldigten Unternehmen gehören neben Google und Apple auch Adobe Systems Inc, Intel Corp, Intuit Inc sowie Lucasfilm und Pixar. Die Kläger werfen den Unternehmen vor, die Antikartell-Gesetze Sherman Act und Clayton Act verletzt zu haben, indem sie den Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt durch Absprachen verhindert hätten. Dadurch sei Arbeitnehmern die berufliche Mobilität erschwert worden. 

Google-Sprecher Matt Kallman ließ verlauten, man habe immer "aktiv und offensiv" Top-Leute angeworben. Intel-Sprecher Chuck Mulloy sagte, seine Angestellten seien angemessen entschädigt worden. Die anderen Unternehmen hatten bislang noch keine Stellungnahme abgegeben. 

Anfang des Jahres wurde bekannt, dass britische Smartphone-Nutzer eine Sammelklage gegen Google wegen unerlaubten iPhone-Tracking erheben wollten.

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