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Apple reagiert auf Preisabsprachenvorwurf
Sonstiges 24.05.2012
Sonstiges 24.05.2012

Apple reagiert auf Preisabsprachenvorwurf Klage ist "mängelbehaftet"

Apple reagiert mit deutlichen Worten auf die Vorwürfe, illegale Preisabsprachen beim Verkauf von E-Books vorgenommen zu haben. Die jetzt angestrengte Klage, so der Hardwarehersteller, sei "grundsätzlich mängelbehaftet".

Apple weist alle Vorwürfe zurück. Das Unternehmen, dem vorgeworfen wird, mit einer Reihe von Verlagshäusern Preisabsprachen beim Verkauf von E-Books vorgenommen zu haben und so die Preisentwicklung der Werke künstlich nach oben gedrückt haben, weist die Anschuldigungen zurück. Und nicht nur das: Die Klage, so Apple, sei nicht nur mängelbehaftet, sondern könne sich generell ungünstig auf den Markt auswirken, indem sie den Wettbewerb dämpfe und damit Kunden abschrecke. Das geht aus einer Meldung von Reuters hervor.

Apple argumentiert, dass der Eintritt von iTunes in den E-Buch-Verkauf den Markt angekurbelt habe, weil Online-Händler wie Amazon und Barnes & Noble gezwungen worden seien, ihre Preisstrategien zu überdenken. "Die Klageschrift der Regierung gegen Apple ist grundsätzlich mängelbehaftet in Hinsicht auf Fakten und Gesetzeslage", so Apple in seiner Entgegnung.

Im April 2012 hatten die US-Behörden Apple und die implizierten Verlagshäuser mit einer Klage vor Gericht zitiert. Die Kartellwächter konnten sich außergerichtlich bereits mit einigen Verlagen einigen. Ein Antrag auf Einstellen des Verfahrens von Seiten Apples ließ das Gericht allerdings nicht zu. Die offizielle Anhörung der Klage ist für den 22. Juni 2012 angesetzt.

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