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Streit um unerlaubte Preisabsprachen
Sonstiges 19.04.2012
Sonstiges 19.04.2012

Streit um unerlaubte Preisabsprachen Apple will vor den Kadi

US-Behörden werfen Apple und einer Reihe Verlagshäuser vor, unerlaubte Preisabsprachen beim Verkauf von E-Büchern getroffen zu haben. Um sich gegen die Vorwürfe zu wehren, zieht Apple ein Gerichtsverfahren einer außergerichtlichen Einigung vor.

Bei der ersten Anhörung zur Sache stellte ein Rechtsvertreter des Hardwarekonzerns klar, dass Apple im Rahmen eines Gerichtsverfahrens die Vorwürfe klären möchte. "Unsere Grundeinstellung ist, dass wir wünschen, dass der Fall auf Grund der Tatsachen entschieden wird. Wir glauben nicht, dass dieser Fall gegen uns angemessen ist und möchten das beweisen", so Apple-Rechtsanwalt Daniel Floyd.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgen die Verlagshäuser Penguin und der zur Mediengruppe Georg von Holtzbrinck gehörende Macmillan Verlag, die sich ebenfalls vor Gericht verteidigen wollen. Außergerichtlich einigten sich bereits vergangene Woche drei weitere bei den illegalen Preisabsprachen implizierte Verlage.

Die nächste Anhörung ist für den 2. Juni 2012 geplant. Bei den Vorwürfen geht es um Preisabsprachen zwischen Apple und Verlagshäusern seit Einführung des iPad im Jahr 2010.

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