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Sonstiges 14.12.2012
Sonstiges 14.12.2012

Samsung-Kampagne Apple in die Wüste geschickt

"Gestrandet" in Sidney - Samsung nimmt Apple auf die Schippe.

"Gestrandet" in Sidney - Samsung nimmt Apple auf die Schippe.

Vor einigen Tagen warnte die Polizei des australischen Bundesstaates Victoria vor der Benutzung von Apple Maps. Samsung nimmt die Warnung zum Anlass, seinen schärfsten Konkurrenten mit einer spontanen Werbekampagne zu veräppeln.

Sich im australischen Busch auf Apples fehlerhaftes Kartenmaterial zu verlassen, könnte lebensgefährlich sein, warnen die Behörden. Bereits mehrfach wären Autofahrer auf der Suche nach der Stadt Midura ohne Wasser und Nahrung im Outback gestrandet - diese liegt laut Apple Maps nämlich 70 Kilometer von ihrem eigentlichen Standort entfernt.

Auf diese Steilvorlage hat Samsung prompt reagiert: Mit einer Werbeaktion für das Galaxy SIII samt zuverlässigerer Navigations-Software. Mit einem verdreckten Geländewagen samt Campingzubehör in der Innenstadt von Sidney und einem offensichtlich verirrten VW-Bulli mit Surfausrüstung vor dem Bahnhof in Melbourne nimmt Samsung seinen Konkurrenten auf die Schippe. Daneben steht jeweils ein Schild, das verkündet: "Oops, Should have got a Samsung Galaxy S III. Get navigation you can trust."

Wie der Focus berichtet, soll Apple inzwischen auf die Warnung der australischen Polizei reagiert und sein Kartenmaterial diesbezüglich korrigiert haben.

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