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Bezahlmodell für Zeitungs-Apps auf dem iPad
Sonstiges 17.09.2010
Sonstiges 17.09.2010

Bezahlmodell für Zeitungs-Apps auf dem iPad Apple will an News-Apps verdienen

Apple arbeitet an einem neuen Bezahlmodell für Zeitungsapps auf dem iPad. Damit will sich das Unternehmen den bisherigen Erfolg seines Tabletrechners vor allem als Lesegerät versilbern lassen.

Apple wird voraussichtlich einen 30-prozentigen Anteil an den Zeitungsabos, die über seinen App Store verkauft werden, verlangen. Das berichtet guardian.co.uk und zitiert den Brancheninsider Roger Fidler. "Apple wird vermutlich bis zu 40 Prozent des Werbeumsatzes der Zeitungsapps einfordern."

Seit der Einführung des iPad haben erst eine Handvoll US-Zeitungen speziell auf iPad-Nutzer zugeschnittene Applikationen im Angebot. Zwar sind weitere Apps der großen Publikationen in Planung; die Publisher würden aber statt der von Apple anvisierten Umsatzbeteiligung eine feste Gebühr für verkaufte Apps bevorzugen.

Das iPad wird von den Nutzern besonders stark zum Lesen von Tageszeitungen und Zeitschriften eingesetzt. 88,9 Prozent lesen häufig Tageszeitungen und Nachrichten, 61,1 Prozent Zeitschriften und Magazine auf dem Gerät. Dementsprechend stammt der Großteil der genutzten iPad-Apps aus dem Bereich Informationen. Auch im Hause Axel Springer bereite man sich auf die mobile Zukunft vor und entwickle neue Formate für journalistische Inhalte, erklärte Vorstandschef Mathias Döpfner gestern auf der dmexco.

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