Twitter-Traffic wird nicht richtig erfasst 15.07.2011, 09:55 Uhr

Vier Mal mehr als bisher angenommen

 soll vier Mal mehr Traffic auf Webseiten bringen, als bisher bekannt. Davon gehen Jonathan Strauss, Mitgründer von awe.sm, und awe.sm-Investor Mark Suster aus.
Der Grund sei, dass herkömmliche Analysetools -Traffic nicht immer richtig abbildeten. Beispielsweise werden Klicks auf Links von einigen Programmen als direkter Traffic auf die jeweilige URL gezählt, wenn sie statt aus Browsern von Desktop oder Mobile Clients erfolgen. Der eigentliche Weg über Twitter werde dagegen nicht erfasst, heißt es in einem Bericht von . Dazu kommt das Twitter ausgehende Links nicht speziell markiert. Dadurch ist es schwer Linktraffic von Twitter von anderem Traffic zu unterscheiden.
So sollen nur knapp ein Viertel der auf Twitter geteilten Links sich auch auf Twitter.com beziehen, mehr als 60 Prozent der Links werden wegen eines fehlenden Bezugs als direkter Traffic gelistet und 13 Prozent der Twitterlinks bezogen sich sogar auf eine andere Seite.
Eine Lösung für das Trafficproblem bietet nun awe.sm. Das Start-up will auch bisher nicht erfassten Traffic von Social-Media-Links genau erfassen können. Den Service lässt sich der Anbieter mit 15 und 50 US-Dollar pro Monat vergüten.



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