Plattform-Vergleich 04.11.2016, 08:05 Uhr

Social Media: Welcher Kanal passt auf mein Kommunikationsziel?

Die vielen Social-Media-Möglichkeiten werden teilweise unterschätzt - oder auch völlig falsch genutzt. Dabei müssen Firmen nicht zwangsweise auf allen Plattformen vertreten sein, denn die Auftritte leben von Authentizität.
(Quelle: shutterstock.com/miss-ty)
Von Frederike Busch, Marketing Manager esome advertising
Die Social-Media-Welt wird immer komplexer. Besonders, da immer mehr Plattformen auf den Markt drängen. Die vielfältigen Optionen zur Kommunikation mit den Usern werden teilweise unterschätzt oder auch völlig falsch genutzt. Stetig wachsende Nutzerzahlen sprechen dafür, den jeweiligen Plattformen mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Jedoch müssen Unternehmen nicht zwangsweise auf allen Plattformen vertreten sein, denn die Unternehmensauftritte leben von Authentizität.
Zum einen trumpfen die unterschiedlichen Social-Media-Plattformen mit spannenden Formaten auf, die für individuelle Kommunikationsziele optimiert sind. Zum anderen erregen ausgefeilte Bewegtbildformate oder gar interaktive Formate, bei denen der Nutzer aktiv eingebunden wird, ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und lassen sich so effektiv für Branding-Zwecke einsetzen. Da der Markt in der Social-Media-Welt permanent in Bewegung ist und sich fast täglich Neuerungen ergeben, braucht es ein fundiertes Wissen über die unterschiedlichen Arten der sozialen Netzwerke und Kenntnisse darüber, welche Plattformen am besten geeignet sind, um den Markenauftritt von Unternehmen zu schärfen.

Facebook: Der blaue Platzhirsch

Facebook ist nach wie vor die größte Social-Media-Plattform der Welt. Angesichts seiner sehr großen Reichweite mit mehr als 1,65 Milliarden aktiven Nutzer weltweit und der vielseitigen Möglichkeiten in der Zielgruppenansprache, wird auf diesem Kanal auch der Großteil der Werbebudgets investiert.
Neben der Veröffentlichung von Statusmeldungen können Facebook-Nutzer leicht durch Inhalte wie Text-, Foto- oder Video-Formaten mit Marken interagieren und die virale Verbreitung anregen, indem sie Beiträge teilen. Durch die Akquisitionen von Instagram, WhatsApp und Oculus VR, ist Facebook auf dem Weg eines der größten Tech-Unternehmen der Welt zu werden.

Instagram: Der "Shooting"-Star unter den sozialen Netzwerken

Seit 2015 hat die Media-Sharing-Plattform Instagram einen enormen Bedeutungszuwachs erfahren. Konnte man vor einem Jahr noch gar keine Werbung schalten, ist die Plattform heute vollständig programmatisch ansteuerbar und somit für viele Werbetreibende unverzichtbar geworden.
Die Plattform konzentriert sich auf flüchtige Momente, Stil und einfach die Schönheit des Augenblicks. Mit der Funktion, Beiträge direkt in andere soziale Netzwerke zu teilen, wird das Mikro-Blogging für alle Nutzer sehr einfach gemacht. Außerdem lassen sich über die Hashtag-Suche Influencer ausfindig machen. Durch den visuellen Fokus, ist diese Plattform besonders für Markenkampagnen geeignet.



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