Foto-Netzwerk 17.10.2018, 08:11 Uhr

Pinterest gewinnt bei Usern und Werbern immer mehr an Relevanz

Pinterest hat sich in den Jahren zu einem erfolgreichen Netzwerk entwickelt. International nutzen mittlerweile mehr als 250 Millionen Menschen im Monat die virtuelle Pinnwand. Auch für Werbungtreibende wurde Pinterest mit seinen Angeboten immer attraktiver.
(Quelle: shutterstock.com/I AM NIKOM)
Das soziale Netzwerk Pinterest gibt es seit 2010. Auf der Plattform können User seither Interessen und Vorlieben durch das Sammeln von Bildern auf virtuellen Pinnwänden mit anderen teilen. Pinterest dient in erster Linie als Anlaufpunkt, um sich inspirieren zu lassen und Ideen in Form von Bildern für sich zu sammeln.
Dabei ist eine Vielzahl der Bilder - sogenannter Pins - direkt mit Webseiten verknüpft. Mittlerweile hat es Pinterest sogar unter die Top Ten der weltweit wertvollsten digitalen Start-ups geschafft. Mit einem Unternehmenswert von 12,3 Milliarden US-Dollar platziert sich Pinterest im Ranking auf dem zehnten Platz und lässt dabei Unternehmen wie Spotify und Dropbox hinter sich.
(Quelle: Statista)
International nutzen mehr als 250 Millionen Menschen im Monat die virtuelle Pinnwand. Das in San Francisco ansässige Unternehmen zieht dabei derzeit vor allem Nutzer außerhalb der USA an. So kommt mehr als die Hälfte der aktuellen Nutzerschaft und 80 Prozent der neu angemeldeten Pinterest User aus Regionen außerhalb der USA. Zusammen haben die Nutzer mittlerweile mehr als 175 Milliarden Beiträge auf Pinnwänden festgehalten.

Social Media Marketing auf Pinterest

Auch im Online Marketing und im Social Media Marketing gewinnt Pinterest immer mehr an Bedeutung. Das Foto-Netzwerk bietet heute für Werbungtreibende zahlreiche Möglichkeiten. Vor allem in den vergangenen Monaten hat Pinterest zahlreiche Neuerungen für Advertiser gelauncht.
Eine davon ist die Ausweitung des Targeting-Angebots. Damit können Werber aus mehr als 5.000 Optionen zur zielgenauen Ansprache von Nutzern wählen. Dahinter steht der sogenannte Taste Graph. Das ist Pinterests eigener Index von mehr als 100 Milliarden Pins sowie den damit verbundenen Daten wie zugehörige Suchwörter oder die von Nutzern benannten einzelnen Pinnwände.
Des Weiteren hat Pinterest erst kürzlich sein Infuencer-Marketing-Programm gestartet. Das Programm soll es vor allem Brands leichter machen, mit Influencern auf Pinterest zu kooperieren und die Performance der Kampagnen zu messen. Zum Start des Marketing-Programms sind Anbieter wie Open Influence, HYPR, Klear, AspireIQ, Mavrck und influence.co beim "Pinterest Marketing Partner Ecosystem" dabei. Damit haben Werber Zugang zu Profil-Statistiken wie monatliche Betrachter und Follower, sowie Pin-Statistiken wie Impressions, Repins und Close-ups.

Verknüpfung von Online und Offline

Für die Verknüpfung von Online und Offline hat Pinterest für Unternehmen ebenfalls etwas im Angebot. Mit den sogenannten Pincodes können Unternehmen Nutzer von physischen Produkten zu ihren Inhalten auf der Fotoplattform lotsen. Die runden Codes können zum Beispiel auf Verpackungen, Preisschildern oder in Zeitschriften platziert werden. Hält man ein Smartphone bei laufender Kamera-Funktion der Pinterest-App darauf, öffnen sich damit verknüpfte Bilder oder Kollektionen.
(Quelle: Statista)
Im Jahr 2017 lag der Werbeumsatz von Pinterest in den USA bei 384,7 Millionen US-Dollar. Es wird erwartet, dass Pinterest bereits 2020 die Umsatzmarke mit Werbeerlösen von einer Milliarde US-Dollar knacken wird - und das alleine in den USA.
Weltweit nutzen Pinterest mittlerweile rund 27 Prozent der Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Scoial Media Examiner. Rund 29 Prozent der Marketing-Entscheider planen, ihre Präsenz auf Pinterest auszubauen (Stand Januar 2018).



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