Start in UK 06.04.2016, 14:30 Uhr

Pinterest führt Werbe-Pins in Europa ein

Pinterest will endlich auch in Europa die Monetarisierung anstoßen und startet als ersten Schritt Werbeanzeigen in Großbritannien. Ein Algorithmus steuert die Auslieferung nach Nutzerinteressen.
(Quelle: shutterstock.com/rvlsoft )
Der Fotodienst Pinterest will auch in Europa Geld verdienen und startet als ersten Schritt Werbeanzeigen in Großbritannien. Seit Mittwoch können britische Unternehmen dafür bezahlen, dass ihre Bilder den Nutzern angezeigt werden.
Dabei sorgten Algorithmen dafür, dass dem Betrachter möglichst gerade für ihn interessante Werbe-Inhalte präsentiert werden, sagte der zuständige Pinterest-Manager Tim Kendall der Deutschen Presse-Agentur.

Visuelle Suchmaschine

Bei Pinterest kann man Bilder aus dem Netz auf virtuellen Pinnwände zu verschiedenen Themen sammeln. Der Dienst versteht sich auch als eine Art "visuelle Suchmaschine", bei der man zum Beispiel nach Ideen für Heimdekoration oder Urlaubsorte suchen kann.
Damit wirke Werbung bei Pinterest weniger störend als bei anderen Plattformen, erklärte Kendall, der zuvor bei Facebook war. "Die Nutzer kommen bereits gezielt, um neue Sachen zu entdecken." Ob und wann die jetzt in Großbritannien eingeführten "promoted Pins" nach Deutschland kommen, sagte er nicht.
Die Firma aus San Francisco hat über 100 Millionen aktive Nutzer weltweit. Pinterest experimentiert in den USA auch mit Kauf-Buttons neben den Bildern, über die man dargestellte Artikel direkt erwerben kann.

Pinterest, Facebook, Twitter: alle großen Netzwerke haben oder arbeiten an Buy Buttons im eigenen Netzwerk. INTERNET WORLD Business stellt fünf Anbieter vor, die bei der Implementierung helfen.

Für wen lohnt sich der Einsatz von Buy Buttons und ist Pinterest tatsächlich ein Abverkaufskanal für jedes Unternehmen? INTERNET WORLD Business hat bei Pinterest-DACH-Chef Jan Honsel nachgefragt.



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