Sponsored Post 10.11.2016, 10:00 Uhr

YouTube ist in den Mediaplänen der Werbebranche angekommen

In den ersten drei Quartalen 2016 haben mehr als 2.500 Werbekunden 4.500 ihrer Produkte beziehungsweise Services mit Pre-Rolls auf YouTube beworben.
(Quelle: shutterstock.com/gst )
Am meisten werden Produkte der FMCG-Branche sowie Handel- und Medien-Angebote beworben, es sind aber auch viele B2B-Kampagnen zu finden, wie etwa Werbespots für Industrial Security von Siemens.  Insgesamt wurden auf YouTube Kampagnen von Werbungtreibenden aus allen 27 von Nielsen erfassten Wirtschaftsbereichen erfasst.
Tabelle: Anzahl Werbekunden und Anzahl  beworbener Produkte/Services auf YouTube im ersten Halbjahr 2016 nach Wirtschaftsbereichen
Quelle: Nielsen

(Werbe-)Zeit ist kein Geld auf YouTube

Von den über 10.000 auf YouTube geschalteten Video Ads in den ersten drei Quartalen 2016 waren 61 Prozent länger als 30 Sekunden. Durchschnittlich waren die Spots 79 Sekunden lang. Der längste Pre-Roll dauerte über 18 Minuten. Am häufigsten wurden  zwei "klassische" Längen, ein 20-Sekunder und ein 30-Sekunder, geschaltet. Mit Video Ads in den beiden Längen wurde in diesem Zeitraum nach Nielsen Schätzung 32 Prozent des gesamten Werbedrucks mit Pre-Rolls auf YouTube (Desktop) erzeugt.

Ein klassischer TV Spot ist nicht genug

Viele der klassischen TV Spots, besonders aus der FMCG-Branche, die im Fernsehen liefen, waren auch auf YouTube zu sehen.  Eine Kampagne startete nicht selten mit dem gleichen Spot sowohl in TV als auch auf YouTube. Auf YouTube wurden aber auch häufig Formate als Werbung geschaltet, die im Fernsehen nicht bzw. nur selten zu sehen sind, etwa Tutorials, Native Ads und Social Ads mit YouTube Vloggern. 
Tutorials sind besonders populär in der Körperpflege-Industrie, obwohl auch andere Branchen zu diesem Format greifen: Ein Lebensmittelhersteller hat vom Februar bis September knapp 100 Video-Tutorials mit verschiedene Rezepten für Snacks und schnelle Gerichte als Pre-Rolls geschaltet, im September passend zum Oktoberfest war ein Video-Rezept für ein Weißwurstsalat on air.
Der gleiche Hersteller startete auf YouTube auch eine Kampagne mitr Spots in Form einer Sitcom über eine WG. Ein Discounter hat sogar eine Mini-Sitcom-Serie mit Christian Ulmen als Pre-Rolls auf YouTube geschaltet. Namhafte Unternehmen setzten auch für ihre Recruitment-Videos auf Pre-Rolls auf YouTube.

YouTube in vielen Konstellationen im Mediaplan einsetzbar

Im klassischen Falle wurden dieselben Spots gleichzeitig oder zeitnah sowohl im TV als auch auf YouTube geschaltet. Es gab allerdings auch unzählige Beispiele für eine andere Positionierung von YouTube im Mediaplan:
  • In vielen Fällen wurden TV Spots zuerst auf YouTube geschaltet und erst später kamen sie in TV. Ein Spot für eine Schmerzsalbe, der auf YouTube am 1. Januar gesichtet wurde, kam erst am 13. Juni ins Fernsehen.
  • Manche Spotvarianten, gar ganze Kampagnen, wurden nur auf YouTube gesichtet. Im TV liefen für die gleichen Produkte andere Spots.
  • Es gab sogar Markenhersteller, die Spots für alle bzw. fast alle ihrer Marken exklusiv digital/auf YouTube und nicht im Fernsehen geschaltet haben.
  • Aldi hat seine allererste Werbekampagne in TV am 11.09.2016 geschaltet. Ein Video Ad von Aldi für einen Laptop wurde auf YouTube aber bereits im Januar 2016 gesichtet. Übrigens, der gleiche TV Spot war im September auch auf YouTube zu sehen.
Die Werbedaten für YouTube für die ersten drei Quartale 2016 zeigen deutlich, dass das Video-Portal inzwischen einen festen Platz in Mediaplänen vieler Brands gefunden hat. Eine Entkoppelung der Mediakosten von der Spotlänge hat auch die Werbeansprache verändert:  klassische Spots werden häufig länger, kreativer und mehr auf Story Telling ausgerichtet.
In Tutorials und Natives auf YouTube haben Werbekunden ein gutes Instrument gefunden, um in der Werbekommunikation den Konsumenten und seinen Nutzen noch mehr in den Vordergrund zu stellen.
Bei Fragen zu oder Interesse an dieser Auswertung der YouTube Pre-Roll Ads wenden Sie sich gern jederzeit an: Lisa Poggenpohl



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