friendticker ist ein neuer Geolocation-Dienst 12.04.2010, 14:44 Uhr

Foursquare-Klon aus Deutschland

Mit friendticker geht die erste in Deutschland entwickelte Geolocation-Anwendung an den Start, mit der man über Smartphones in Bars, Restaurants aber auch in selbst angelegte Orte wie dem eigenen Büro einchecken und dies seinen Freunden mitteilen kann. Das Produkt ähnelt in seinen Funktionen dem erfolgreichen US-Dienst Foursquare.
friendticker ist ein neuer Geolocation-Dienst
Besonders aktive Nutzer von friendticker werden nicht nur mit Punkten und einem guten Ranking, sondern vor allem mit offline eintauschbaren Gütern (ITEMS) belohnt. Die Anwendung versteht sich als eine mobile Marketingplattform, die Marken dabei hilft, Kunden durch virtuelle Check-Ins an ein Produkt oder einen Ort zu binden. Durch die Verbindung von Kommunikation mit spannenden Spielmechanismen und realen Mehrwerten wird Unternehmen ein effizienter Marketingkanal zur Verfügung gestellt. "friendticker macht nicht nur Spaß, weil man darüber informiert wird, wo sich Freunde gerade aufhalten, sondern spornt mit dem Punkteranking den eigenen Ehrgeiz an", sagt Geschäftsführer Florian Resatsch.
"friendticker ist in punkto Features fast eins zu eins ein Foursquare-Klon", beurteilt Ben Möhlenhoff, Social Media Specialist bei eprofessional den Dienst. Interessant sei jedoch die starke Kooperation mit dem Empfehlungsportal Qype. "Die Gefahr für Friendticker ist, dass Social Networks wie Facebook an eigenen Lösungen arbeiten, die spezialisierte Dienste dann überflüssig machen könnten. Die große Nutzerbasis sozialer Netzwerke ist ein entscheidender Vorteil: Denn ein großer Freundeskreis, der dieselbe Anwendung nutzt, macht das Spiel mit der Geolocation erst so richtig interessant.“
Welchen Service Werber für eine Annäherung an Location-Based-Marketing nutzen, sei zur Zeit eher sekundär, glaubt Christian Egli, Strategic Consultant bei Inpromo. "Denn es wird sich erst in den nächsten Jahren zeigen, welcher Service sich beim Rennen um die Check-ins durchsetzen kann. Friendticker hat als für den deutschen Markt konzipiertes Produkt hier vielleicht einen kleinen Heimvorteil – auch wenn der Service im Grunde eine Kopie des amerikanischen Vorbildes Foursquare ist."
In der finalen Phase vor dem Start hatten Internetgrößen wie Dr. Roland Metzger, Gründer von Jobpilot, Mario Brockmann, Vice President der Zanox AG, Sven Läpple, Unternehmer und selbständiger Innovationsberater, sowie Regine Haschka-Helmer, ehemalige-CEO der I-D-Media AG, in die Geschäftsidee investiert. Sie stellten eine sechsstellige Summe zur Verfügung, die zum Ausbau der deutschen wie auch der internationalen Geschäftstätigkeit genutzt werden soll.



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