Student Voices 21.11.2018, 14:12 Uhr

LinkedIn testet Story-Funktion

Jetzt wird's hip: Microsofts Karrierenetzwerk LinkedIn arbeitet offenbar an einer integrierten Story-Funktion wie sie auch die Social-Media-Apps Snapchat oder Instagram bieten.
(Quelle: shutterstock.com/Tero Vesalainen)
Snapchat hat sie, Facebook und Instagram haben sie und auf WhatsApp ist sie ebenfalls beheimatet: Die Rede ist von der Story-Funktion, über die Nutzer in Sozialen Netzen kurzweilige Fotos und Videos zeitlich begrenzt ihren Freunden präsentieren. Auf diesen Zug will nun offenbar auch LinkedIn aufspringen. In den USA testet Microsofts Karrierenetzwerk bereits mit den sogenannten Student Voices die neue Story-Funktion.
Bei dem Social-Media-Experten Matt Navarra ist das neue LinkedIn-Feature bereits angekommen:
Im Gespräch mit dem Webportal Techcrunch bestätigte LinkedIn die Arbeiten an der Story-Funktion. Zunächst werde die Funktion Studenten zur Verfügung gestellt, die damit kurze Videos auf ihrer "Campus Playlist" teilen können. Nach einer Woche verschwinden die dort geposteten Inhalte automatisch und bleiben nur noch für den Ersteller in den zurückliegenden Aktivitäten enthalten. Fotoaufnahmen lassen sich mit der Funktion hingegen teilen.

Interesse bei Personalbeschaffern wecken

Mit der Story-Funktion wolle LinkedIn Studenten dazu ermuntern, akademische Erfahrungen wie Praktika, Projekte oder Messebesuche zu teilen, um damit zusätzliches Interesse bei Personalbeschaffern zu wecken. Außerdem können die Videos den Studenten dabei helfen, ihr professionelles Netzwerk auszubauen und zu pflegen.
Ob und wann die Story-Funktion für weitere Länder oder alle Nutzer des Karrierenetzwerks ausgerollt wird, hat LinkedIn bislang nicht verraten. Allerdings wolle man das Feature nicht für Werbezwecke nutzen, wie ein Sprecher Techcrunch mitteilte.
Mit den Storys spricht LinkedIn jedenfalls explizit eine jüngere Nutzergruppe an, der diese Funktionalität bereits von anderen Social-Media-Plattformen bekannt ist. Zudem reagiert die Microsoft-Tochter damit auf die stetig zunehmende Konkurrenz von Sozialen Netzen, die mit neuen Produkten wie Facebooks Jobs auch vermehrt professionelles Publikum adressieren.



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