Fotosharing-Community plant deutsche Version 13.12.2013, 13:30 Uhr

Piccing kommt nach Berlin

Die Fotosharing-Community Piccing expandiert nach Deutschland. Bisher gibt es ein Büro in Berlin, der deutschsprachige Auftritt soll im ersten Quartal 2014 folgen.
Piccing.com hat seinen Hauptsitz im kalifornischen Palo Alto. Die Mitglieder empfehlen sich per Bild gegenseitig Locations, Modetrends, Lifestyle-Produkte, Restaurants und Clubs. Die Anzahl der User liegt Unternehmensangaben zufolge im siebenstelligen Bereich und hat sich in den vergangenen fünf Monaten mehr als verdoppelt. Das Netzwerk hat jetzt ein Büro in Berlin eröffnet, in den kommenden drei Monaten soll die Seite auch ins Deutsche übersetzt sein. Spanische und französische Versionen sind ebenfalls geplant
An den Empfehlungen verdient Piccing auch: Ab sofort ist das Matching-Tool "Picc it. Live it!" verfügbar. Mitglieder können Produkte in Bildern markieren und bekommen in Echtzeit ähnliche Artikel aus Shops präsentiert. Entsteht dadurch ein Kauf, bekommt das Netzwerk eine Provision. Auch die Nutzer von Piccing.com sollen in naher Zukunft auf diese Weise Geld verdienen können.
Neben der Internationalisierung investiert Piccing.com massiv in Forschung und Entwicklung neuer Technologien. "Das Thema Mobile First steht ganz oben auf unserer Agenda", sagt Gründer und CEO Nikolaj Zethraeus. "Unsere neue App wird über alle bekannten Funktionen verfügen, die unsere Mitglieder bereits von der Browser-Version kennen." In einer aktuellen Finanzierungsrunde hat das Start-up einen siebenstelligen Betrag von namhaften Privatinvestoren und Family Offices eingesammelt.
Bilder im Netz zu teilen, ist beliebt. Bei Facebook-Tochter Instagram können Nutzer jetzt entscheiden, wer ihre Bilder und Videos sehen kann. Der Fotodienst hat mit "Instagram Direct" eine Funktion eingeführt, die das Teilen von Inhalten mit einzelnen Personen und individuell definierten Gruppen ermöglicht.



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