In Deutschland 16.10.2017, 09:40 Uhr

Instagram ändert seine Nutzungsbedingungen

Das Foto- und Video-Sharing-Netzwerk Instagram hat seine Nutzungsbedingungen für Deutschland überarbeitet. Unter anderem wurden Passagen zum geistigen Eigentum deutschem Recht angepasst.
(Quelle: shutterstock.com/Ink Drop )
Facebooks Foto-Plattform Instagram passt nach Druck von Verbraucherschützern ihre Nutzungsbedingungen in Deutschland an. Betroffen sind 18 Punkte, die Verbraucherschützer mit einer Abmahnung angeprangert hatten. "Instagram hat sich von seinen zumeist jugendlichen Nutzern viel zu weitreichende Rechte einräumen lassen", sagte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, dem "Tagesspiegel".
"Wir sind dabei, unsere Nutzungsbedingungen in Deutschland zu aktualisieren. Diese Anpassungen verdeutlichen die Rechte, die deutsche Instagram Nutzer gemäß deutschem Recht haben, wenn sie sich auf der Plattform bewegen", erklärte Instagram. Die Änderungen hätten keinen Einfluss auf das Erlebnis auf der Plattform in Deutschland.
Unter anderem wird in den neuen Nutzungsbedingungen deutlich gemacht, dass für Verbraucher bei Streitigkeiten das Recht ihres Wohnsitzes Deutschland gilt. Passagen zum geistigen Eigentum wurden deutschem Recht angepasst. Außerdem wurde konkretisiert, wann die Fotoplattform Inhalte entfernen kann.

Für zahlreiche Retailer gehört eine Präsenz auf Instagram mittlerweile zum Markenauftritt dazu. Welche Einzelhändler platzieren sich nach Anzahl ihrer Follower unter den Top Ten?




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