Facebook-Zahlen 06.07.2012, 09:32 Uhr

Die richtige Formel macht den Unterschied

Der Analytics-Provider Wise Metrics hat eine neue Formel entwickelt, mit deren Hilfe sich das Feedback und der Erfolg von Firmenprofilen besser berechnen lassen sollen. Die bisher genutzte Formel enthalte dagegen elementare Fehler.
Formula
Um das Facebook-Engagement von Unternehmen und Marken zu berechnen, wurde bisher häufig folgende Formel verwendet:
Diese enthält aber laut Wise Metrics mehrere Denkfehler:
  • Es sind nicht alle Interaktionen enthalten: Das Abspielen von Videos, Betrachten von Fotos und Klicken von Links können 80 Prozent der gesamten Interaktion auf einer Seite ausmachen - dennoch werden sie in dieser Formel nicht berücksichtigt.
  • Nur User, denen die Seite bereits gefällt, zählen: Erreicht werden oft weit mehr Nutzer, zum Beispiel Freunde von Nutzern, denen die Seite gefällt.
  • Inkonsistenz der Daten: Berücksichtigt werden auch Interaktionen von Nicht-Fans, geteilt wird aber nur durch die Zahl der Fans. Das ist, als würde man Äpfel und Birnen vergleichen.
  • Die aktuelle Formel stellt Quantität vor Qualität: Je mehr Posts auf einem Profil, desto mehr Möglichkeiten zur Interaktion. Dabei ist mehr nicht immer besser.
Wise Metrics bietet nun eine alternative Formel an, mit der sich ein sehr viel aussagekräftigerer Wert ermitteln lassen soll:
Diese bietet gegenüber der alten Formel folgende Vorteile:
  • Es werden alle Arten der Interaktion mit Inhalten berücksichtigt.
  • Es werden sowohl Fans als auch Nicht-Fans sein berücksichtigt...
  • ... allerdings nur solche, die die Inhalte auch gesehen haben.
  • Der Einfluss der Veröffentlichungsrate ist isoliert.
  • Letztlich wird tatsächlich die Frage beantwortet, ob man mit seinen Inhalten in der Community Feedback erzeugt oder nicht.



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