Facebook schmeißt Apps raus 27.06.2011, 08:36 Uhr

Nutzerfeedback führt zum Abschalten

Großreinemachen beim sozialen Netzwerk: Facebook überraschte Entwickler mit einer Säuberungsaktion. Vor allem kleine Apps mit negativem Nutzerfeedback wurden von dem Netzwerk entfernt. Sind dies die ersten sichtbaren Vorbereitungen für das geheimnisvolle "Project Spartan"?
Facebook schmeißt Apps raus
Auch wenn große Entwickler wie Zynga von der Säuberungsaktion unberührt blieben: Zahlreiche Apps, die über die Facebook-Plattform laufen, wurden jetzt trotz Nutzerzahlen von bis zu 10.000 Usern von dem Netzwerk abgeschaltet. Das berichtet All Facebook. Das Unternehmen reagiere damit auf User-Feedback und Beschwerden wegen Spam in den Nachrichtenströmen.
Facebook habe dementsprechend neue Richtlinien eingeführt, die stärker auf die Rückmeldungen von Nutzern eingehen. Applikationen, die negatives Feedback eingesammelt hatten, seien daher vom Netzwerk genommen worden, zitiert All Facebook einen Facebook-Mitarbeiter. Die Kursänderung kam jedoch für Developer überraschend. Vor dem Abschalten seien die Entwickler nicht über die bevorstehenden Änderungen informiert worden.
Möglicherweise steht die App-Säuberungsaktion jedoch mit dem kürzlich durchgesickerten Project Spartan im Zusammenhang: Facebook plant, eine mobile Plattform speziell für das iPhone zu entwickeln. Darüber will das soziale Netzwerk die Verbreitung von Apps auf seiner Plattform selbst kontrollieren.



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