Nach Skandal 16.07.2018, 12:13 Uhr

Neue Medienkampagne: Facebook buhlt um Nutzervertrauen

Mit einer Medienkampagne und einer eigens eingerichteten Webseite reagiert Facebook auf die Falschnachrichten-Skandale und Fehler der Vergangenheit. Und gelobt Besserung.
(Quelle: shutterstock.com/Twin Design)
Der Cambridge Analytica-Skandal und die immer wieder aufkommende Debatte um Falschnachrichten veranlassen Facebook nun, mit einer Kampagne die eigenen Datenschutzbemühungen zu untermauern. Man sei sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, so das Netzwerk in einem Beitrag im Facebook Newsroom und wolle sich den Herausforderungen aktiv stellen.
Zentral soll dazu die neu eingerichtete Webseite "Ein besseres Facebook" dienen, auf der das Unternehmen die Aktivitäten in den Bereichen Datenschutz und Fake News zusammenfassen will. Hier entschuldigt sich Facebook aktuell nicht nur für das enttäuschte Nutzervertrauen, sondern listet die Verbesserungen, die bereits umgesetzt wurden, darunter unter anderem Privatsphäreeinstellungen und Datenzugriffskontrolle, aber auch Faktenprüfung bei Beiträgen und Fake News-Bekämpfung. 
Unter dem Motto "ein besseres Facebook" soll in Zukunft das Netzwerk kontinuierlich weiterverbessert werden, und das auf allen Ebenen. Was genau Facebook plant, gab das Unternehmen noch nicht bekannt. Auf der neuen Webseite sollen jedoch auch konkrete Tipps für die Nutzung der sozialen Plattform zusammengefasst werden. Die Maßnahmen werden von einer in Kürze startenden Medienkampagne begleitet.
In der Vergangenheit hatte Facebook bereits versucht, mit Algorithmusänderungen der Verbreitung von Falschnachrichten auf der Plattform einen Riegel vorzuschieben.
 



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