Strafmaßnahme 29.08.2017, 09:01 Uhr

Facebook: Verbreiter von Fake News dürfen keine Ads mehr schalten

Wie kann man Seiten auf Facebook, die Falschnachrichten verbreiten, am besten bestrafen? Man dreht ihnen den Geldhahn zu. So argumentiert Facebook und nimmt Fake-News-Verbreitern die Möglichkeit, Anzeigen einblenden zu lassen.
(Quelle: Fotolia.com/Brian Jackson)
Nicht zuletzt um seinen guten Ruf wieder herzustellen, will Facebook jetzt weitere Schritte gegen Unternehmensseiten einleiten, die über das Netzwerk Falschnachrichten verbreiten. Neben der Überprüfung von Nachrichten auf ihren Wahrheitsgehalt durch externe Unternehmen, hat sich Facebook nun überlegt, Verbreiter von Fake News von seinem Werbeangebot auszuschließen. So sollen Pages, die regelmäßig Falschnachrichten verbreiten, keine Facebook Ads mehr kaufen können.
"Das Update soll dazu beitragen, die Verbreitung von Falschnachrichten einzudämmen, indem Seiten, die Falschnachrichten verbreiten, keine Einnahmen machen können", so Facebook im Newsroom-Blog.
Facebook macht keine konkreten Vorgaben, wie viele Fake News Stories eine Unternehmensseite weitergeleitet haben muss, ehe die Seite aus dem Werbeangebot ausgeschlossen wird. Der Ausschluss kann jedoch rückgängig gemacht werden, wenn die abgestraften Seiten ihre Fake-News-Praxis einstellen.
Mit einem Journalismusprojekt versucht Facebook schon seit Anfang 2017 dem Problem Fake News beizukommen.




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