Maschinelles Lernen mit DeepText 02.06.2016, 08:50 Uhr

Facebook greift in die Tiefe

In einem Blogbeitrag enthüllte Facebook jetzt DeepText. Das Tool basiert auf künstlicher Intelligenz und soll dabei helfen, die Massen von unstrukturierten Daten zu sortieren, die auf dem sozialen Netzwerk gespeichert sind.
(Quelle: Fotolia.com/Pavel Ignatov)
Bei Deep Text handelt es sich um maschinelles Textverständnis. Das, so Facebook in einem Beitrag im Facebook Code-Blog, kann mit fast menschlicher Genauigkeit den Textinhalt von 1.000 Beiträgen pro Sekunde in mehr als 20 Sprachen verstehen. Und soll dem Unternehmen dabei helfen, das Nutzererlebnis besser zu machen.
"Die verschiedenen Möglichkeiten zu verstehen, wie Text auf Facebook verwendet wird, kann uns helfen, das Nutzungserlebnis unserer Produkte zu verbessern, zum Beispiel indem wir mehr Inhalte anzeigen, die die Leute sehen wollen, oder indem wir unerwünschte Inhalte wie Spam herausfiltern", so das Unternehmen.

DeepText wird bereits eingesetzt

DeepText werde bereits für einige Anwendungen eingesetzt: So komme beim Facebook Messenger DeepText zu Hilfe, indem es die Absichten der Nutzer erkenne, wenn sie bestimmte Aktivitäten beschreiben. Es unterscheide beispielsweise zwischen einer Aussage wie "Ich bin aus dem Taxi ausgestiegen" und "Ich brauche ein Taxi" und könnte dem Nutzer im nächsten Schritt helfen, ein Taxi zu bestellen.
Für Facebook ist DeepText dementsprechend ein Versuch, langfristig die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz zu nutzen, um sein Ökosystem zu erweitern und schließlich in neue Ventures zu verzweigen. Zunächst gehört dazu auch die Überwachung von Kommentaren und die Empfehlung von relevanten Inhalten für die Nutzer.
Die Automatisierung der Kommunikation schiebt Facebook derzeit auch mit der Entwicklung von Chat-Bots an.

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