Geschäftszahlen Q3 2015 05.11.2015, 08:10 Uhr

Facebook bricht alle Rekorde dank Mobile

Mark Zuckerberg hat dank eines florierenden Werbegeschäfts mal wieder allen Grund zum Strahlen: Der Facebook-Chef konnte Umsatz und Gewinn im dritten Quartal 2015 deutlich steigern.
Erfolgreicher Facebook-Chef: Mark Zuckerberg
(Quelle: Facebook )
Allen Unkenrufen zum Trotz hat es Facebook mal wieder geschafft: Das soziale Netzwerk legt für das dritte Quartal 2015 beeindruckende Zahlen vor, die vor allem dem starken Werbegeschäft im mobilen Sektor zu verdanken sind.
Der Umsatz kletterte demnach um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf rund 4,5 Milliarden US-Dollar. Die Prognose lag bei 36,6 Prozent. Der Gewinn stieg trotz hoher Investitionen um elf Prozent auf 891 Millionen US-Dollar, was bei Analysten und Anleger für positive Überraschung sorgte. Denn auch auch im zweiten Quartal 2015 konnte Facebook zwar seinen Umsatz steigern, bei der Ertragssteigerung haperte es allerdings - wie schon im ersten Quartal 2015.

Erstmals über eine Milliarde User täglich

Daneben gab es auch aktuelle Zahlen zur Facebook-Community selbst: Dort tummelten sich über 1,6 Milliarden User im September - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 14 Prozent. Über eine Milliarde davon waren täglich aktiv, das ist ein Plus von 17 Prozent. Erstmals knackt Facebook damit die Milliarden-Marke. Von dieser Milliarde täglicher Nutzer griffen 894 Millionen mittels mobiler Geräte auf Facebook zu.

Werbung bleibt wichtigste Einkommensquelle

Das hat auch Auswirkungen auf die Werbung: Der Anteil mobiler Werbung an den Anzeigenerlösen liegt bei 78 Prozent, vor einem Jahr waren es noch 66 Prozent. Anzeigen sind nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle mit 4,3 Milliarden US-Dollar Umsatz im dritten Quartal. Facebook fokussiert sich hier nun auf den Bewegtbildbereich.
Quelle: Facebook
Das Augenmerk soll daneben auf VR-Experimenten wie der Oculus liegen, aber auch auf Initiativen wie internet.org, die entlegenen Gebieten per Satellit besseren Internet-Zugang bringen will. Bislang seien über 15 Millionen Menschen damit ausgestattet worden.



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