Neues Feature bei Instagram 11.07.2013, 13:27 Uhr

Einbetten leicht gemacht

Instagram wird weiter aufgehübscht: Ab sofort können Fotos und Kurzvideos, die auf dem Bilderdienst öffentlich gepostet werden, auch auf anderen Webseiten eingebettet werden. Die neue Funktion ermöglicht es, Inhalte der Community leichter in die Berichterstattung mit einzubeziehen.
Erst Mitte Juni dieses Jahres bekam Instagram eine Video-Funktion, um sich gegen Konkurrent Twitter behaupten zu können. Dessen Kurz-Video-App Vine ist in den USA auf Platz eins der beliebtesten iPhone-Apps. Jetzt legt Facebook nach: Ab sofort können Videos oder Fotos, die auf Instagram öffentlich gepostet wurden, auch auf anderen Webseiten wie Nachrichtenseiten oder Blogs eingebettet werden. Ziel ist es, die Inhalte der Community, die nach eigenen Angaben aus über 130 Millionen Nutzern besteht, leichter in die Berichterstattung einzubeziehen. So könnten beispielsweise aktuelle News und Hintergrundberichte mit Instagram-Momenten bebildert werden.
Diese Art der Youtube-ähnlichen Einbettung soll zudem garantieren, dass die Inhalte auch korrekt den jeweiligen Nutzern und Urhebern zugeschrieben werden. Die Neuerung sei eines der meistgewünschten Features seit der Einführung von Video für Instagram gewesen, so das Unternehmen. Auch einige konkrete Beispiele für eine mögliche Verwendung gibt Instagram gleich mit an die Hand: So könnte die Sportberichterstattung etwa von Videos und Fotos der Athleten begleitet werden, bei wichtigen Neuigkeiten könnten Eindrücke der Menschen vor Ort in Echtzeit veröffentlicht werden und bei einer Fashion-Show oder einem Film-Event könnten die Leser exklusive Einblicke hinter die Kulissen bekommen.
Den benötigten Code zum Einbetten gibt es auf einem neuen Share-Button rechts neben jedem Foto oder Video auf der Webseite von Instagram. Bettet eine Seite Inhalte des Dienstes ein, wird der Instagram-Benutzername des Urhebers angezeigt sowie das Logo des Facebook-Dienstes, das auf die Seite des Urhebers führt. Grundsätzlich ist das Einbetten natürlich nur bei den Medien möglich, die nicht als privat gekennzeichnet sind.



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