Interne Kommunikation 27.10.2015, 09:20 Uhr

Angriff auf Slack: Facebook at Work gewinnt RBS

Bislang wird Facebook hauptsächlich für private und öffentliche Kommunikation genutzt. Mit Facebook at Work gibt es einen Ansatz für den B2B-Bereich - und jetzt auch den ersten großen Kunden.
Die Royal Bank of Scotland geht bei der internen Kommunikation neue Wege
(Quelle: Shutterstock.com/chrisdorney )
Immer mehr Unternehmen setzen bei der internen Kommunikation auf Tools wie Slack anstatt auf die klassische E-Mail. An Facebook denken dabei nur die wenigsten Entscheider. Dabei bietet Mark Zuckerberg seit Anfang des Jahres mit Facebook at Work B2B-Kommunikation auf der Basis des Netzwerks an.

Die Royal Bank of Scotland nutzt Facebook at Work

Mit der Royal Bank of Scotland konnte Facebook nun den ersten dicken Fisch für das Projekt gewinnen, berichtet Techcrunch. Bis März kommenden Jahres sollen 30.000 Mitarbeiter das Tool für die interne Kommunikation nutzen, bis Ende 2016 sollen es sogar 100.000 sein.
Zurzeit setzen rund 300 Unternehmen auf die Enterprise-Version Facebook at Work. "Wir sind noch in der Beta-Phase aber wir planen, das Projekt mit einem Freemium-Business-Modell zu monetarisieren", erklärt Facebook-Manager Julien Codorniou.

So funktioniert das Tool

Grundsätzlich besitzen Nutzer bei Facebook at Work die gleichen Optionen wie im öffentlichen Gebrauch. Sie können sich miteinander vernetzen, Direktnachrichten verschicken und sich in Gruppen zusammenfinden.
Erweiterungen des Dienstes durch externe Dienstleistungen wie Microsoft Office sind derzeit noch nicht möglich aber durchaus vorstellbar. Damit entwickelt Mark Zuckerberg neben den Werbeeinnahmen ein zweites Finanzierungsstandbein. Bis 2018 könnten - so die Prognose - durch Facebook at Work Umsätze in Höhe von acht Milliarden US-Dollar gemacht werden.

Die Einkaufstour von Facebook geht auch 2015 weiter. INTERNET WORLD Business hat die wichtigsten Übernahmen und Neuerungen zusammengestellt.

Durch die Einführung einer universellen Suchfunktion holt Facebook außerdem zum Gegenschlag gegen Twitters neues Produkt Moments aus.



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