Keine Ads für Kryptowährungen 31.01.2018, 10:06 Uhr

Neue Werberichtlinien bei Facebook

Facebook räumt bei seinen Werberichtlinien weiter auf. Jetzt geht es Ads an den Kragen, die mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken verbunden sind. Insbesondere sind davon Anzeigen für Kryptowährungen betroffen.
(Quelle: shutterstock.com/Sukharevskyy Dmytro (nevodka))
Anzeigen, die offenbar auf betrügerischen Geschäftspraktiken basieren, soll bei Facebook in Zukunft ein Riegel vorgeschoben werden. Das Unternehmen hat seine Anzeigenrichtlinien aktualisiert und erklärt jetzt im Facebook Business-Blog, welche Ads nicht mehr im Netzwerk erscheinen werden.
So dürfen Anzeigen, die mit irreführenden oder betrügerischen Werbepraktiken verbunden sind, nicht mehr geschaltet werden. Als Beispiel nennt Facebook unter anderem Produkte wie binäre Optionen und Kryptowährungen.

Überprüfung der Richtlinien

Man habe zunächst absichtlich die Änderungen breit angelegt, um Betrug zu verhindern, während intern weiter an der Identifizierung irreführender Werbung für Kryptowährungen gearbeitet werde. Zu einem späteren Zeitpunkt werde man die Richtlinien und ihre Umsetzung erneut überprüfen, so Rob Leathern, Product Management Director, Facebook. "Die Richtlinie ist Teil unserer fortlaufenden Bemühungen, die Integrität und Sicherheit unserer Anzeigen zu verbessern und es Betrügern zu erschweren, von einer Präsenz auf Facebook zu profitieren."
Vor den jetzigen Änderungen hatte Facebook zuletzt angekündigt, lokale Nachrichten stärker in der Vordergrund zu stellen, um Falschnachrichten auf der sozialen Plattform weniger Raum zu bieten.



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