Expert Insights 01.09.2015, 08:26 Uhr

Die vier Pfeiler der Facebook-Strategie

Die letzten Quartalszahlen von Facebook können sich wieder einmal sehen lassen, es ist keine Frage: Beim weltgrößten Social Network läuft es gut. Der Erfolg basiert dabei auf primär vier Faktoren.
Johannes Lenz, Corporate Blogger bei Akom360
Mobile, internetfähige Endgeräte sind auf dem Vormarsch. Schon 2013 hat das Businessinsider festgehalten und prognostiziert. Und was für Geräte gilt, gilt auch für Menschen. Facebook und Mark Zuckerberg sind bestrebt, dass Menschen überall auf der Welt die Möglichkeit haben, sich zu vernetzen und spannende Dinge und Erfahrungen miteinander zu teilen und auszutauschen.
Und dieser Austausch wird längst zumeist von unterwegs aus gepflegt, zumindest aber mit mobilen Endgeräten. Auf diese Nachfrage seiner Nutzer hat Facebook früh reagiert.
"People first": Das Motto von Facebook
Quelle: Simon Harlinghausen
Erinnern wir uns: Mitte 2012 geht Facebook an die Börse. Mitten im Prozess, eine "Mobile First Strategy" zu realisieren. Anfang 2013 legt das Social Network seine Quartalszahlen vor. Facebook ist innerhalb eines Jahres mobil geworden. Facebook hat 680 Millionen mobile Nutzer und rund 160 Millionen „Mobile Only“ Nutzer. Etwas mehr als zwei Jahre später, Mitte 2015, hat Facebook bereits 1,49 Milliarden mobile Nutzer und rund 700 Millionen "Mobile Only"-Nutzer.

Apps und App-Links

Und was nutzen wir mit unseren mobilen Devices ziemlich oft? Apps. Und diese können sogenannte Deep Links setzen, die beispielsweise in eine andere App führen. Für den Facebook Messenger ist das der Fall in der normalen Facebook-App, da seine Funktion "Messaging und Co" in eine "Standalone App" ausgegliedert wurde.
Das Zeichen für den Messenger ist in der Facebook-App enthalten. Ein Klick darauf bringt uns sofort in die Messenger App (wenn wir sie installiert haben). Oder nehmen wir die App Google Maps. In ihr sind unter anderem Uber oder Google Earth prominent vertreten. Will man ihre Funktionen verwenden, wird man direkt in die entsprechende App geleitet. Ist diese nicht installiert, gelangt man direkt zum Download im Store.
Oder aber ein Deep Link führt den Nutzer auf eine Dokument, eine Unterseite, in jedem Fall aber tiefer in eine Webseite als "nur" auf die Startseite oder einer anderen Plattform. App-Links, der "Lego-Baukasten", schaffen es, dass die damit verbundene Komplexität der Vergangenheit angehört. Partner von App-Links sind natürlich Facebook und Parse. Somit liefert das Netzwerk auch noch die Infrastruktur für eine herausragende mobile Nutzerfahrung.



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