Expert Insights 25.10.2017, 08:06 Uhr

Die 10 Gebote für Social Video Content

Video-Inhalte haben die sozialen Medien erobert. In Zeiten von Content Marketing und hohem mobilen Konsum sind Social Videos immer häufiger der Schlüssel zur Aufmerksamkeit. Damit das auch gelingt, sollten Unternehmen die zehn Gebote des Social Video Contents beachten.
Franziska von Lewinski, Vorstand fischerAppelt
Längst setzen Plattformen wie Facebook und Co so stark wie nie auf native Bewegtbildinhalte, das heißt Videos, die nicht als Link geteilt, sondern direkt im Kanal hochgeladen werden. Und das nicht ohne Grund: Ein Nutzer, der Videos schaut, bleibt länger auf der eigenen Plattform und bietet somit mehr Kontaktpunkte und Nutzerinformationen, die wiederum für Remarketing-Maßnahmen genutzt werden können.
Deswegen überrascht es kaum, dass Facebook nun seine eigene Video-Plattform "Watch" launcht und auch Instagram, Twitter und Co mit ihren Live Videos den User in die Handlung integrieren. Auf Marken-Seite erfordert diese Entwicklung ein agiles Setup, um die aktuell günstigen Rahmenbedingungen für Video Content und zukünftige Änderungen der Algorithmen gleichermaßen händeln zu können. Vor diesem Hintergrund bleibt es unerlässlich, Reportings richtig zu interpretieren und externe Fachexpertise einzubeziehen.
Doch wie muss eigentlich der ideale Bewegtbildinhalt, das perfekte Branded Video aussehen? Video-Content, der Kunden mitten ins Herz trifft, echtes Begehren für Marke und Produkt weckt und der am Ende für nachhaltige Markenbindung sorgt?

1. Die eigenen Marketingziele im Fokus

Zu Beginn jeder Social-Video-Strategie gilt es sich der eigenen Marketingziele bewusst zu werden. Diese wirken sich sowohl auf die Content-Konfiguration als auch auf die -Distribution aus. Passend dazu müssen Unternehmen ein sinnvolles KPI-Set entwickeln, mithilfe dessen sie in einem regelmäßigen Turnus die gesetzten Ziele überprüfen und geeignete Maßnahmen ableiten können.

2. Authentizität der Marke bewahren

Wofür steht Ihre Marke? Diese Frage klingt trivial. Dennoch können sich auch heute noch viele Unternehmen nicht auf das "Why" festlegen. Marken sollten Themen besetzen, für die sie eine Kompetenz besitzen und dadurch glaubhaft kommunizieren können. Nur dann zahlt der Inhalt auch auf die Marketingziele ein. Zusätzlich sollten Unternehmen die Kommunikation der Konkurrenz analysieren, um eigene kommunikative Schwerpunkte in der Zielgruppe setzen zu können.

3. Zielgruppenspezifischer Content zählt

Aufmerksamkeit ist heutzutage das wertvollste Gut. Sie verdient sich nur, wer dem User einen echten Mehrwert bietet. Denn er entscheidet, ob er dranbleibt oder weiterscrollt. Daher kann ich nicht oft genug sagen: Kenne deine Zielgruppe und ihre Bedürfnisse. Welche Inhalte werden von der Zielgruppe konsumiert? Was wird geliked, kommentiert und geteilt? Soziale Medien und die entsprechenden Tools ermöglichen den Zugang zu Daten, die weit über demografische Cluster hinausgehen und damit ein viel granulareres Targeting ermöglichen.

4. Ziele des Video-Contents differenzieren

Nicht jeder Video-Content kann und muss das Gleiche leisten. Geht es darum, schnell bei vielen Menschen Aufmerksamkeit zu schaffen? Dann ist Hero Content die richtige Wahl: Kurz, knackig und laut entspricht er dem klassischen TV-Spot. Am anderen Ende der Spanne sind die How-To-Videos, die auch Kaufanreize bieten, aber vor allem Kundenzufriedenheit und Wiederkaufsrate steigern können.



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