Facebook-Algorithmus: Diese Faktoren beeinflussen das Newsfeed-Ranking

Fazit und Penalty-Timeline

Da der Newsfeed-Algorithmus von Facebook eher einem lebenden Organismus gleicht, der sich ständig verändert und weiterentwickelt, als einer Maschine, die der immer gleichen Logik folgt, ist es schwer möglich, einen finalen Tipp zu geben.
So stupide es klingt: Achtet bei Beiträgen darauf, dass sie keine No-Go's enthalten (siehe vorherige Seite) und der Leserschaft einen Mehrwert bieten. Fragt euch immer: "Würdet ihr als Nutzer diesen Beitrag teilen und euren Freunden weiterempfehlen?" Und: "Will ich diesen Beitrag in meiner Timeline sehen?"

Die letzten Facebook-Algorithmus-Updates

  • Februar 2016: Facebook gibt bekannt, dass das Soziale Netzwerk aktiv Nutzerbefragungen durchführt und die User darum bittet, Inhalte zu bewerten. Zur technischen Komponente (Wie viele Interaktionen hat ein Beitrag?) kommt eine persönliche hinzu (Will der Nutzer den Inhalt sehen?).
  • Dezember 2015: Die Reichweiten von Falschmeldungen, betrügerischen Inhalten und Spam werden proaktiv beschränkt, sodass sich die Inhalte nicht weiter verbreiten. 
  • Oktober 2015: Aufgrund des großen Datenverbrauchs von Bewegtbildinhalten und beschränktem mobilen Datenvolumen wird die Netzwerkgeschwindigkeit zum Ranking-Faktor im (mobilen) Newsfeed.
  • Juli 2015: Indirekte Videointeraktionen werden in die Bewertung von Bewegtbildinhalten mit aufgenommen. Das heißt, dass auch die Verweildauer oder das Anschalten des Tons positive Auswirkungen haben.
  • Juni 2015: Je länger ein Nutzer an einem Beitrag hängen bleibt (immer im Verhältnis zu seinem normalen Nutzungsverhalten) desto "wertvoller" scheint der Inhalt des betrachteten Posts zu sein. Die Verweildauer gewinnt an Wichtigkeit.
  • April 2015: Die Beiträge und Einschätzungen von privaten Nutzern werden von Facebook höher bewertet, als geteilte Links von Unternehmensseiten. Freundschaft zählt für Mark Zuckerberg und Co. mehr als Business-Inhalte.
  • November 2014: Werbung, die als redaktioneller Content getarnt wird, wird von Facebook schlechter bewertet. Beiträge, die ausschließlich beispielsweise Downloads bewerben, erhalten weniger organische Reichweite.
  • August 2014: Das offizielle Ende des Klick-Baits. Inhalte, die bei Nutzern falsche Erwartungen hervorrufen und lediglich auf Klicks aus sind, werden schlechter gerankt.




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