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Quartalszahlen Xing steigert Umsatz bei sinkendem Gewinn

Shutterstock.com/Gil C
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Das Business-Netzwerk Xing hat im ersten Quartal 2014 seinen Umsatz um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf nun 22,8 Millionen Euro erhöht, der Gewinn ging allerdings deutlich zurück.

Die Bereiche "Premium" und "E-Recruiting" haben das Umsatzwachstum von 16 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahresquartal angekurbelt, der Gesamtumsatz betrug 22,8 Millionen Euro. Das Geschäft mit den bezahlten Premium-Mitgliedschaften hat um acht Prozent auf 13,9 Millionen Euro zugelegt, das mit den Stellenanzeigen um 33 Prozent auf 7,0 Millionen. Das Events-Geschäft, früher Amiando, wuchs um 34 Prozent auf 1,4 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) ging dagegen mit 4,0 Millionen Euro um 25 Prozent zurück. Als Gründe nennt das Unternehmen den nicht-operativen Earn-Out-Aufwand in Höhe von einer halben Million Euro im Zusammenhang mit der Akquisition von kununu sowie die Kosten für eine TV-Kampagne, die den Marketing-Aufwand deutlich auf 3,8 Millionen Euro erhöht hat (Q1 2013: 1,2 Millionen Euro).

Insgesamt haben sich auf der Xing-Plattform im ersten Quartal 242.000 neue Mitglieder im Kernmarkt mit Deutschland, Österreich und der Schweiz registriert. Damit hatte Xing in dieser Region Ende März 2014 rund 7,17 Millionen Mitglieder, weltweit sind es 14 Millionen.


Bei Konkurrent LinkedIn sind im deutschsprachigen Raum inzwischen mehr als fünf Millionen Mitglieder angemeldet, weltweit sind es mehr als 300 Millionen Menschen.

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