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Twitter Circles

Neues Feature Mit Twitter Circles Nachrichten an einen ausgewählten Kreis verschicken

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Nach einer Testphase hat Twitter eine neue Funktion jetzt weltweit freigeschaltet: Mit "Circles" können Twitter-Nutzer Nachrichten an bis zu 150 ausgewählte Empfänger schicken - ohne dass andere etwas davon mitbekommen.

Bislang hatten Twitter-Nutzer nur zwei Möglichkeiten, den Empfängerkreis ihrer Tweets auszuwählen: Sie konnten sie entweder öffentlich machen oder an ihre Follower schicken. Jetzt fügt Twitter eine weitere Option hinzu: Mit "Circles" lässt sich für jede Message ein individueller Empfängerkreis festlegen, maximal 150 Empfänger pro Nachricht sind möglich.

Große Resonanz

Wie das Unternehmen mitteilt, stieß "Twitter Circles" seit der ersten Veröffentlichung dieser Funktion im Jahr 2021 auf sehr große, positive Resonanz. Twitter sieht in "Circles" in erster Linie ein Werkzeug für mehr Privatsphäre bei sensiblen Themen. Ein Nutzer, der etwa gesundheitliche Beschwerden hat, möchte diese vielleicht nur mit einer kleinen Gruppe wirklich enger Freunde teilen - und nicht gleich mit all seinen Followern, die er oft noch nicht einmal persönlich kennt.

Doch auch für die geschäftliche Kommunikation lassen sich für "Circles" leicht sinnvolle Anwendungsfälle finden, von der Kommunikation innerhalb von Unternehmen bis zum Versand exklusiver Newsletter an einen kleinen Empfängerkreis.

Grüner Button

Den Erklärungen von Twitter zufolge obliegt es allein dem Absender festzulegen, wer in einem "Circle" ist und wer nicht. Empfänger werden über Änderungen des Verteilers nicht informiert. Anders als bei einer E-Mail mit offenem Verteiler können Mitglieder eines "Twitter Circles" auch nicht sehen, wer außer ihnen diese Nachricht noch erhält. Allerdings sehen alle Empfänger eventuelle Reaktionen wie Likes oder Antworten, die aus ihrer Runde kommen.

Via "Circles" versandte Tweets werden durch einen grünen Button unter der Nachricht kenntlich gemacht. Empfänger können sie weder retweeten noch teilen. Damit soll die Vertraulichkeit der Nachricht gesteigert werden.

Dennoch ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass ein Empfänger beispielsweise einen Screenshot anfertigt und den weiterverbreitet. Allzu groß sollten die Geschäftsgeheimnisse also nicht sein, die man per "Circles" an einen ausgewählten Empfängerkreis versendet.

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