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Twitter schaltet neues Umfragetool frei

Twitter schaltet neues Umfragetool frei Nielsen Brand Effect für Werbekunden

Nach einer mehrmonatigen Probezeit gibt Twitter jetzt ein neues Umfragetool frei. Advertiser, die bei dem Kurznachrichtendienst Promoted Tweets schalten, können mit dem Tool die Wirksamkeit ihrer Markenkampagnen messen.

Nielsen Brand Effect für Twitter verlässt die Betaphase. Damit wird das Marken-Umfrage-Tool für alle Werbekunden in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Japan zugänglich. Die Markenumfragen lassen sich in die Tweets einbetten, ohne dass die Nutzer die Twitter-Plattform verlassen müssen. Die Advertiser können über das Tool (zum Vergrößern auf die Grafik klicken) unter anderem die Reaktionen von Nutzern über verschiedene Endgeräte hinweg abfragen.

Das Tool verwendet dabei die Nielsen Brand Effect-Methodologie: Zum Vergleich von Umfrageergebnissen wird auf die Reaktionen von Kontrollgruppen zurückgegriffen, und entsprechende Abschlussanalysen werden durchgeführt. Die Advertiser vergleichen dabei unter anderem die Meinung von "Followers" und "Engagers". Die Daten, auf deren Basis analysiert wird, bleiben anonym. Keine individuellen Nutzerinformationen werden an Nielsen oder die Werbekunden weitergegeben, betont Twitter in seinem Advertising-Blog.

In dem Blogbeitrag zeigt Twitter des Weiteren mit Hilfe von Umfragedaten von Nielsen aus der Testphase, wie effektiv die Promoted Tweets sein können. So bewirke die Promoted Tweets unter anderem bei den Empfängern eine um 22 Prozent verbesserte Zuordnung der Werbebotschaft. Zudem tragen die Promoted Tweets zur Steigerung der Markenbekanntheit bei. Nach mehrfachem Kontakt mit einer Promoted Tweet Kampagne steigere sich die Markenbekanntheit im Durchschnitt um zehn Prozent und schließlich riefe die Auseinandersetzung mit Promoted Tweets eine gesteigerte Kaufabsicht hervor.

Mit Nielsen kooperiert Twitter unter anderem schon seit Dezember 2012 hinsichtlich der Reichweitenmessung von TV-Inhalten.

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