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Twitter als Musikplattform

Twitter startet #Music Jukebox im Netzwerk

Die besten Musikempfehlungen bekommt man von Freunden. Und wo sind die Freunde? In den sozialen Netzwerken. Kein Wunder also, dass Twitter jetzt einen Dienst anbietet, mit dessen Hilfe die Nutzer des Kurzmitteilungsnetzwerks neue Songs  entdecken - und mehr Zeit online verbringen können.

Twitter wird zur Jukebox: Die Nutzer des Kurzmitteilungsdienstes können dank des neuen Service #Music in den Tweets der Kontakte lesen, welche Songs die Freunde gerade hören. Und nicht nur das Auge kommt in den Genuss, sondern auch das Ohr, denn #Music hat eine Kurzvorschau der entsprechenden Lieder eingebaut. In einer Länge von 90 Sekunden werden die Songs angespielt.

Die Musik für den Dienst stellen bisher drei Quellen zur Verfügung: iTunes, Spotify und Rdio. Als Standardeinstellung bringt #Music zunächst die iTunes-Previews zu Gehör. Wer mehr will und Abonnent von Rdio oder Spotify ist, kann die Lieder in voller Länge über diese Anbieter abrufen. Die Musik-Links können darüber hinaus an die eigenen Kontakte weitergeschickt werden.

Über die in Chart-Listen zusammengestellten Songs können Nutzer zudem auf Informationen über die entsprechenden Künstler zugreifen, die nach einem Tipp auf den Musikeravatar innerhalb der Anzeige ansteuerbar sind. Der Musikdienst startet zunächst in englischsprachigen Märkten und ist derzeit in Deutschland noch nicht verfügbar. Als App gibt es #Music bisher nur für iOS; die Android-App soll zu einem späteren Zeitpunkt erscheinen, kündigt Stephen Philips, Gründer des kürzlich von Twitter übernommenen Start-ups We are Hunted an, auf Basis dessen Dienstes die #Music-App funktioniert, im Twitter-Firmenblog an.

Auch als Nachrichtenaggregator will sich Twitter weiterentwickeln. Das Unternehmen hat dazu zum ersten Mal einen "Datenredakteur" eingestellt, berichtet cnet. Dieser soll interessante Stories innerhalb der Milliarden von Tweets ausfindig machen.

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