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Alterskontrolle bei Twitter

Alterskontrolle bei Twitter Jugendgefährdung ausgeschlossen?

Twitter bringt eine automatische Alterskontrolle an den Start, die verhindern soll, dass Jugendliche über ihren Dienst Marken folgen können, die nicht jugendgeeignet sind. Ob Erziehungsberechtigte da wirklich schon aufatmen können?

Die automatische Alterskontrolle läuft in Zusammenarbeit mit Buddy Media. Das soziale Netzwerk und das Software-Unternehmen haben das "Age Screening" in den vergangenen Monaten bereits getestet und bieten die Lösung jetzt speziell Alkoholmarken und allen anderen Vermarktern von nicht-jugendgeeigneten Brands kostenlos an.

Und so funktioniert's: Klickt ein Nutzer auf den "Follow"-Button einer teilnehmenden Marke, wird eine automatische Nachricht an den User generiert, die zu age.twitter.com weiterleitet. Auf dieser Seite gibt der Nutzer sein Alter an; diese Daten werden nicht an die einzelnen Marken weitergeleitet. Erreicht der Nutzer nicht die von der Marke eingegebene Altersgrenze, wird er vom Folgen der Marke ausgeschlossen.

Während die Alterskontrolle für die teilnehmenden Marken ein erster Schritt zum verantwortungsvollen Bewerben von jungen Nutzern sein kann, können Eltern wohl aber immer noch nicht aufatmen: Die Alterseingabe vertraut auf die Ehrlichkeit der jugendlichen Nutzer: "Wir vertrauen unseren Nutzern, dass sie ihr tatsächliches Geburtsdatum eingeben", sagte dazu Guy Yalif, Head of Product Marketing bei Twitter gegenüber Techcrunch. "Wir haben keine Pläne, die Geburtsdaten von Usern unsererseits zu verifizieren oder mit externen Daten abzugleichen."

Die Pläne für ein Twitter-Tool zum Ãœberprüfen des Nutzeralters waren bereits im Juni 2012 bekannt geworden.

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